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Faustball : Wenn das Spielgerät zum Problem wird

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

An ihrem 6. Spieltag in der 2. Faustball-Bundesliga trafen die Damen des Güstrower SC in Düdenbüttel auf den Gastgeber SV Düdenbüttel und den TuS Wakendorf.

Im Spiel gegen Wakendorf war der GSC klar favorisiert und wurde dieser Aufgabe dann auch völlig gerecht. Einen sehr gelungenen Einstand in der Bundesliga zeigte dabei die 17jährige Michelle Kopplow. Sie präsentierte sich in diesem Spiel, wie auch im nachfolgenden, in guter spielerischer Verfassung. Beim 3:0 (11:5, 12:10, 11:4) gegen Wakendorf bereitete den Güstrower Damen nur im zweiten Satz der Wakendorfer Ball einige Sorgen und führte zu unnötigen Fehlern. Das ist ein Problem, das die Güstrower Damen allerdings nicht zum ersten Mal haben. Sie bevorzugen harte und gut sprungfähige Bälle und wenn dann der Gegner weichere Bälle auflegt, die an der unteren Toleranzgrenze liegen, gibt es Schwierigkeiten.

Im Spiel gegen Düdenbüttel gab es aber dann kein Ballproblem, denn auch die Frauen aus Niedersachsen spielen einen angriffsorientierten Faustball, was mit weicheren Bällen kaum möglich ist. Diesen Angriffsdruck des SV Düdenbüttel bekamen die Güstrower im ersten Satz dann auch deutlich zu spüren. Trotzdem gelang es dem GSC, mit 7:6 in Führung zu gehen. Aber dann brachte Düdenbüttel seine Angriffsaktionen bis 11:7 durch. Satz zwei nahm dann eine ganz andere Richtung. Nach 0:6-Rückstand bewirkte eine Güstrower Auszeit und eine Umstellung im Fünfer eine tolle Aufholjagd. Der GSC drehte den Satz noch zum 12:10. Im dritten Satz lieferten sich die beiden Mannschaften ein spannendes und gutes Spiel. Bis zum 10:10 war alles für den GSC möglich. Dummerweise unterliefen dann nacheinander gleich zwei Fehler bei kurz gespielten Angriffsbällen von Diana Freiknecht. Die beiden Leinenfehler brachten die 2:1-Satzführung für den Gastgeber. Im vierten Satz machte sich schließlich bemerkbar, dass der GSC nicht mehr seine beiden Angriffsspielerinnen zur Verfügung hatte. Eine Zerrung bei Antje Trautz bremste den GSC spürbar. Das führte zu einigem Sand im Getriebe des sonst so soliden Spielaufbaus, so dass der GSC zwar noch bis zum 5:5 mithielt, Düdenbüttel diesen Satz danach aber relativ leicht mit 11:6 und damit auch das Spiel mit 3:1 gewinnen konnte.

Güstrower SC: Diana Freiknecht, Juliane Karasz, Antje Trautz, Svenja Riebe, Michelle Kopplow

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