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Lokaler Sport Güstrower Anzeiger

18. Dezember 2017 | 17:44 Uhr

Faustball : Was fehlt, sind die Punkte

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Faustball, 2. Bundesliga: Wieder nichts Zählbares für Güstrower Männer

In Fehrbellin stand für die Faustball-Männermannschaft des Güstrower SC der drittletzte Spieltag in der 2. Bundesliga Ost auf dem Programm und hielt mit Tabellenführer Berliner Turnerschaft I und dem SV 90 Fehrbellin zwei schwere Prüfungen für das noch immer punktlose Tabellenschlusslicht aus der Barlachstadt bereit. Die im Generationsumbruch stehende Güstrower Mannschaft startete erstmals in dieser Spielzeit ohne die ansonsten regelmäßig zum Einsatz kommenden Nachwuchsspieler, da diese selbst in ihrer Jugendspielklasse um die Landesmeisterschaft in Schleswig-Holstein spielten und dort einen starken zweiten Platz erringen konnten. Somit blieb für die GSC-Männer wieder einmal nur, sich in neuer Formation schnell zu finden und den favorisierten Gegnern das Leben so schwer wie möglich zu machen. Dies gelang trotz zweier 0:3-Niederlagen relativ gut.

Im ersten Spiel gegen Fehrbellin merkte man der GSC-Mannschaft rasch die fehlende Eingespieltheit in dieser Formation an. Dennis Mohns machte in der Offensive sein erstes Saisonspiel und brauchte einige Minuten, um in der zweiten Bundesliga anzukommen. Auch der Rest des Teams hatte mit dem Blitzstart der homogenen Fehrbelliner Truppe zu kämpfen und so war der Satz schnell mit 3:11 verloren.

Im weiteren Verlauf war der GSC dann ein ebenbürtiger Gegner für die Brandenburger und zeigte immer wieder seine Zweitliga-Tauglichkeit. Durch mehrere Umstellungen konnten sich die Güstrower immer wieder an den Gegner anpassen und hielten die Sätze zwei und drei sehr knapp. Einzig zum Ende hin fehlte einfach ein Tick Cleverness oder auch Glück, um einmal einen Vorsprung ins Ziel zu retten oder einen Rückstand noch aufzuholen. So stand am Ende trotz ansehnlichen Spiels ein 9:11 bzw. 8:11 zu Buche und der GSC stand mit den schon fast gewohnt leeren Händen da.


Gegen Tabellenführer stark aufgespielt


Gegen den Tabellenführer von der Berliner Turnerschaft I zeigte er dann gar eines der stärksten Spiele der Saison. Die Angabe der Hauptstädter, immerhin ausgeführt von U21-Europameister Timon Lützow, konnte durchweg aufgenommen werden und immer wieder wurde die gegnerische Abwehrreihe durch teils freche Aktionen überrascht. Dem gegenüber stand jedoch auch eine zu hohe Fehlerquote im risikoreichen Güstrower Spiel, so dass auch in diesem wirklich attraktiven Spiel am Ende ein 0:3 (6:11; 6:11; 9:11) zu Buche stand.

Da der Güstrower SC auch nach diesem Spieltag mit null Punkten am Tabellenende steht, lassen sich die Leistungen des GSC nur schwer als gut verkaufen. Dennoch fehlt nicht so viel, wie es die Tabelle aussagt, um Sätze und Spiele in dieser Liga zu gewinnen. Noch sind acht Punkte in dieser Saison zu vergeben und die Güstrower werden alles daran setzen, keinen einzigen davon abzuschenken. Mit etwas mehr Fortune wird der große Einsatz des GSC am Ende dann doch noch das eine oder andere Mal belohnt.

Güstrower SC: Heiko Otto, Philipp Nawroth, Dennis Mohns, Tom Dabbert, Thoralf Glamann, Matthias Thyben


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