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Fußball-Verbandsliga Frauen, 1. Spieltag : Vom Abschlusspech verfolgt

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Güstrower SC – FC Anker Wismar 1:4 (1:1)

Fehlstart für die Fußball-Frauen des Güstrower SC. Zum Auftakt der Verbandsliga unterlagen sie dem FC Anker Wismar auf dem heimischen Kunstrasen mit 1:4 (1:1).

GSC-Trainer Matthias Köller schickte seine Mannschaft mit einem klassischen 4-4-2-System auf das Feld. Die Güstrowerinnen überließen den Gästen das Spiel, um mit gezielten Kontern zum Erfolg zu gelangen. Dieses Konzept ging auch auf. So tauchten Lisa Wolkner und Juliane Plückhahn mehrfach alleine vor dem gegnerischen Tor auf. Beide hatten aber ihre Nerven nicht im Griff, sodass die gute Gäste-Torhüterin jeweils die Eins-gegen-Eins-Duelle für sich entschied (5., 12., 17., 23., 25.). Das wurde bitter bestraft. Die zu hoch stehende Güstrower Abwehrreihe wurde mit einem Flugball überspielt und die Anker-Angreiferin verwandelte sicher. Doch die Güstrowerinnen machten weiter und erspielten sich sehr gute Möglichkeiten zum Ausgleich. In der 36. Minute rollte der Ball nach einer Ecke nur wenige Zentimeter am Pfosten vorbei. Noch dramatischer wurde es in der 39. Minute, als ein Lupfer von Juliane Plückhahn von der Linie geklärt wurde. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit folgte aber die Erlösung. So war es Lisa Wolkner, die mit einem Torschuss die Gäste-Torhüterin überwand.

Im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein körperbetontes Spiel, bei dem die Spielerinnen aus Wismar oft über die Stränge schlugen. In der 63. Minute gab es allerdings Freistoß für die Gäste, nachdem Wibke Wawerek ihre Gegenspielerin zu Boden riss. Diesen Standard aus gefährlicher Entfernung verwandelten die Gäste überragend. So mussten die Güstrowerinnen wieder einem Rückstand hinterher laufen. GSC-Trainer Köller stellte sein System um und erhoffte sich noch mehr Durchschlagskraft nach vorne. In der 88. Minute gab es dann einen Freistoß für die GSC-Kickerinnen, der von der Wismarer Mauer im Strafraum per Hand geklärt wurde. Alle hatten es gesehen, nur die Schiedsrichterin nicht. So passte es dann auch noch, dass Wismar in der 93. und 95. Minute zwei Konter nutze und auf 1:4 erhöhte.

„Am Ende waren wir einfach nicht cool genug vor dem Tor. Wir müssen in der ersten Halbzeit mindestens drei bis vier Tore schießen. Wismar hat clever gespielt und seine wenigen Möglichkeiten genutzt. Meinen Mädels kann ich grundsätzlich keinen Vorwurf machen“, so die Analyse vom GSC-Trainer.

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