TSV Bützow holt gläserne Lok

Ein guter Gastgeber: Andy Schulz (r.) überließ mit dem ETSV Güstrow fast allen Turnierteilnehmern den Vortritt und wurde Neunter.  Fotos: Emanuel Hollack (2)
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Ein guter Gastgeber: Andy Schulz (r.) überließ mit dem ETSV Güstrow fast allen Turnierteilnehmern den Vortritt und wurde Neunter. Fotos: Emanuel Hollack (2)

Hallenfußball: Der ETSV Güstrow hingegen ist wiederum ein guter Gastgeber und wird nur Neunter

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23. Dezember 2019, 05:00 Uhr

Beim 14. Lokschuppen-Pokal für Altherren-Mannschaften des ETSV Güstrow in der Sport- und Kongresshalle ging die Ü35 des TSV Bützow zum vierten Mal als Sieger hervor. Genau dieselben Teams wie in den beiden Vorjahren gingen in neu zusammengestellten Vorrundenstaffeln bei einer Spielzeit von 11:44 Minuten je Partie an den Start.

In der Staffel A kam der ETSV Güstrow nur schwer in Tritt. Ganz schnell lag Sternberg mit 2:0 in Front. In den beiden Schlussminuten drehte der ETSV diese Partie zu seinen Gunsten und ging mit einem 3:2 von der Platte. Allerdings blieb es wie im Vorjahr nur bei einem Sieg, denn gegen Neumühle unterlag er 1:2, gegen den RFC glatt 0:3 und Bützow mit 1:3. Aufgrund der schlechteren Tordifferenz bei Punktgleichheit qualifizierte sich der gastgebende ETSV als Gruppenletzter erneut für das Spiel um die rote Laterne. Der TSV Bützow hingegen bezwang den RFC mit 2:1 und Neumühle mit 5:0. Die 0:3-Niederlage gegen Sternberg war nach dem Sieg über den ETSV verschmerzbar, denn Bützow wurde Gruppensieger und erster Halbfinalist. Erstmals gelang die Halbfinalteilnahme auch den Landeshauptstädtern vom Neumühler SV. Bei ihrer vierten Teilnahme am Lokschuppen-Pokal gewannen sie 2:1 über den ETSV, 2:0 über den RFC und 4:1 über Sternberg. Das 0:5 gegen Bützow tat dann nicht mehr weh. Da Neumühle die Sternberger im direkten Duell bezwang, blieben die Aufbauspieler dieses Jahr als Gruppendritter auf der Strecke. Drei Punkte hatte auch der Rostocker FC gesammelt, dabei mehr Tore als der ETSV Güstrow erzielt und wurde so Gruppenvierter.

Auch die Staffel B versprach Spannung pur, schließlich kamen dort noch Unentschieden hinzu. Den Staffelsieg holten sich die Freizeitkicker Kuhs nach Siegen über ESV Lok Rostock (3:1), die SG Einheit/Liessow (2:0) und Kobrow (3:0). Gegen Pokalverteidiger Güstrower SC reichte ein 1:1. Dieses Resultat genügte auch dem GSC zum erneuten Einzug ins Halbfinale. Denn das 2:0 über die SG Einheit/Liessow und 5:1 über Kobrow brachten eine gute Ausgangslage. Da sich der GSC im letzten Spiel mit 2:2 vom ESV Lok Rostock trennte, wurden die Güstrower Gruppenzweiter. Den Rostockern reichte dieses Remis nicht, da sie die Niederlage gegen Kuhs im Gepäck hatten und trotz der Siege über Kobrow und die SG nur auf sieben Punkte kamen. Auch um das Gruppenschlusslicht wurde sich knapp duelliert. Kobrow trotzte der SG Einheit/Liessow ein 1:1 ab, damit war nach restlichen Niederlagen für beide das Torverhältnis gefragt. Dort hatte Kobrow aufgrund der 0:8-Niederlage gegen Lok Rostock die schlechteren Karten und wurde Gruppenschlusslicht.

Im ersten Halbfinale gingen die FK Kuhs zeitig in Führung. Mitte der Spielzeit glich Neumühle aus und es roch nach Penaltyschießen. Doch in der letzten Minute ging Kuhs mit 2:1 in Führung, verteidigte jene und zog zum dritten Mal ins Finale. In der anderen Halle spielten parallel der Vorjahressieger vom GSC und der TSV Bützow. Beim Stand von 2:2 ging es ins Penaltyschießen. Während im ersten Durchgang alle Spieler trafen, rettete im Folgedurchgang der Pfosten für die Bützower, die mit 6:5 glücklich in das Finale folgten.

Beim Spiel um den 9. Platz, gleichzeitig das Spiel um den Wanderpokal „rote Laterne“, ging der ETSV Güstrow schnell in Führung. Die nächsten Chancen wurden nicht genutzt und der SV Kobrow glich in der Folge aus. Erst in den Schlussminuten brachte der ETSV den 3:1-Sieg unter Dach und Fach. Der Rostocker FC bezwang im Spiel um Platz sieben die SG Einheit Güstrow/Aufbau Liessow/Diekhof souverän mit 3:0. Der FC Aufbau Sternberg lieferte im Spiel um Platz fünf gegen den ESV Lok Rostock ein Spektakel und siegte mit 5:2. Im kleinen Finale um Platz drei wollte Neumühle den Sieg etwas mehr und gewann schlussendlich verdient mit 2:1 über den Güstrower SC. Im Finale lieferten sich die FK Kuhs und der TSV Bützow einen rassigen Kampf. Bützow ging nach drei Minuten in Führung, dann kam Kuhs. Ihnen gelang jedoch kein Treffer, sodass Bützow mit dem 2:0 die Führung ausbaute. Erst kurz vor Schluss verkürzten die Freizeitkicker auf 1:2, doch es reichte nicht mehr.

Der ETSV bedankt sich bei allen Teams, den Schiedsrichtern, Zuschauern und Sponsoren, die allesamt zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben und wünscht eine besinnliche Weihnacht.

Die Prämierungen


10. (Wanderpokal „rote Laterne“): SV Kobrow
9. („verdammt guter Gastgeber“): ETSV Güstrow
8. SG Einheit Güstrow/Liessow
7. Rostocker FC
6. ESV Lok Rostock
5. FC Aufbau Sternberg
4. („goldene Ananas“): Güstrower SC
3. Neumühler SV
2. Freizeit Kuhs
1. („Wanderpokal gläserne Lok“): TSV Bützow

Wagenhammer für das „schärfste“ Tor: Danny Häusler (Neumühle)
Hemmschuh als Spaßbremse: Norbert Jedmin (SG GÜ/Liessow)
Bahnschranke für einen Torwart: Ricardo Zielke (ETSV Güstrow)
Bester Torwart: Michael Schwarz (RFC)
Bester Spieler: Rolf Brümmer (FC A. Sternberg)
Bester Torschütze (6 von 104 Toren): Maurice Bohnet (GSC)



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