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1. LAV Rostock : Triathlet hält Talente auf Trab

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Stephan Trettin ist neuer Lauf-Trainer beim 1. LAV Rostock und soll Leistungskonzept des Vereins bereichern

Nach den ersten Wochen beim 1. LAV Rostock ist Stephan Trettin von seiner neuen Arbeit als Lauftrainer begeistert: „Es macht unheimlich viel Spaß, täglich mit jungen, motivierten Athleten zu arbeiten“, sagte der 28-jährige, der seit dem
1. Januar 2015 die Funktion von Christoph Thürkow, der als Landes-Lauftrainer nach Baden-Württemberg gewechselt ist, übernommen hat.


Spaß am Sport soll
nicht verloren gegen


Der Güstrower gibt vor allem seine Erfahrungen als früherer Triathlet an seine Schützlinge weiter. „Ich habe, wie meine Athleten jetzt, jeden Tag trainiert, aber irgendwann gemerkt, dass es für ganz vorne nicht reicht. Daher habe ich das Angebot vom 1. LAV Rostock gerne angenommen. Das war auf lange Sicht genau das, was ich gerne machen wollte“, erklärte Trettin seinen Wandel vom Aktiven zum Coach.

Seine ersten „Schritte“ als Übungsleiter machte er bei den Triathleten des SC Neubrandenburg und bei seinem Heimatverein Tri-Fun Güstrow. In Kürze wird er außerdem den Trainer-B-Schein ablegen. Zudem hat Trettin einen Studienabschluss in Ernährungswissenschaft, der das Leistungskonzept des Vereins bereichern soll.

Der Kontakt mit den Rostocker Leichtathleten kam über Roman Klawun, Vorstand Marketing/PR des Vereins zustande: „Roman kannte ich von mehreren Läufen, auf denen wir immer mal über das gesprochen haben, was ich mache. Sein Angebot klang spannend“, erzählte der neue Trainer, der die Talente im 800 m-, 1500 m-, 3000 m-, Hürden- und Crosslauf seit Anfang des Jahres im täglichen Training betreut.

Unterstützt wird er von Frida Dreßler: „Sie ist schon seit zwei Jahren hier, kennt die Athleten und hilft mir bei der Trainingsplanung oder wenn ich sonst eine Frage habe“, ist Trettin glücklich über die Unterstützung.

Besonders wichtig ist es dem Ex-Aktiven, dass seine Schützlinge den Spaß an ihrem Sport nicht verlieren. Da macht er sich aber keine Sorgen: „Ich kann die Athleten nur loben. Ihre Einstellung ist sehr professionell. Das habe ich auch schon anders erlebt.“ Trettin merkt allerdings auch, dass die Arbeit mit jungen Menschen eine große Verantwortung mit sich bringt. Sind die Sportler beispielsweise verletzt, müsse man sie schon in ihrem Ehrgeiz ein wenig bremsen, „auch wenn ich früher selbst manchmal nicht anders war und einfach weitermachen wollte“, wie er zugibt.


Talente können es
bis zur EM schaffen


Sein erster wichtiger Wettkampf wird im März die Deutsche Meisterschaft im Crosslauf sein. Schon da erhofft er sich vor allem in den Teamwettbewerben Medaillen: „Die Zeiten, die im Training gezeigt wurden, sprechen dafür, dass wir uns Hoffnungen auf Treppchen-Plätze machen dürfen. Wir sind auf einem guten Weg.“

Auf lange Sicht sieht Trettin in seiner Trainingsgruppe viel Potenzial. Unter anderem könnte der 15-jährige Malte Propp in zwei Jahren bei einer EM starten. Auch Johanna Flacke hinterlasse einen vielversprechenden Eindruck. „Sie alle sind aber noch sehr jung, da muss man schauen, wie sie sich entwickeln. Ich denke aber, dass einige das Zeug haben, international zu starten“, urteilte der 28-Jährige und fügte hinzu: „Ich freue mich riesig auf die nächsten Jahre beim
1. LAV Rostock.“


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