Speedway : Torros heiß auf das Heimrennen

Tobias Busch, der gerade den dritten Platz in der deutschen Einzelmeisterschaft erkämpfen konnte, führt auch beim Heimrennen des Speedway-Team-Cup die Torros an.
Tobias Busch, der gerade den dritten Platz in der deutschen Einzelmeisterschaft erkämpfen konnte, führt auch beim Heimrennen des Speedway-Team-Cup die Torros an.

Güstrower Nachwuchsmannschaft richtet am Sonnabend, ab 18 Uhr, den Speedway-Team-Cup aus

svz.de von
21. September 2017, 05:00 Uhr

Für das Team der Güstrow Torros steht die Saison vor ihrem Abschluss. Nach den Auswärtsrennen im bayrischen Olching, im sächsischen Meißen und im emsländischen Dohren, richtet der MC Güstrow am 23. September mit Start um 18 Uhr das Heimrennen im Speedway-Team-Cup (STC) aus. Mit Unterstützung durch das eigene Publikum hoffen die Aktiven um Teamchef Hannes Heider auf eine Fortsetzung der erfreulichen Entwicklung in dieser Saison. „Wir hatten einen furchtbaren Start in Olching. Mit Platz 3 in Meißen und Platz 2 in Dohren zeigt der Trend aber deutlich nach oben. Jetzt müssen wir beweisen, dass es auch zuhause geht“, fasst der Teamchef die Ergebnisse in diesem Jahr zusammen und gibt gleichzeitig die Marschroute für das Heimrennen aus. Dabei wird es für die Junioren Hannes Gast, Lukas Baumann, Leon Arnheim und 250er Pilot Ben Ernst auf der ihnen am besten bekannten Bahn nicht einfach, denn zuhause ist der Druck immer noch etwas höher als auswärts. Um trotzdem die Leistung zu erbringen, kommt dem Kapitän, der mit seiner Erfahrung ganz praktische Unterstützung liefert, eine große Bedeutung zu. Tobias Busch, der gerade den dritten Platz in der deutschen Einzelmeisterschaft erkämpfen konnte, führt auch bei diesem Rennen wieder die Torros an. „Der Speedway-Team-Cup ist nicht das klassische Juniorenrennen. Hier können die Jungs aber gegen schnelle Nachwuchsfahrer und eben auch gegen erfahrene Piloten antreten, auf die sie in der Nord- und Süddeutschen Bahnmeisterschaft nicht mehr treffen.“

Dazu kommt natürlich noch die Gewissheit, nicht als Einzelkämpfer unterwegs zu sein. „Der Zusammenhalt untereinander ist gut, auch teamübergreifend. Da hilft der Kapitän von Mannschaft A schon gerne mal beim Junior von Team B aus. Das ist großartig und wird nicht erst seit dieser Saison gelebt“, beschreibt Hannes Heider den besonderen Spirit dieser Renn-Serie und äußert sich dann auch zum Konzept des Vereins: „Wir versuchen, in Güstrow immer die Mischung aus internationalen Prädikaten und Nachwuchsrennen anzubieten. Mit der Junioren-WM haben wir sogar beides unter einen Hut bringen können. Um unsere Jungs auf die nächsten Herausforderungen vorzubereiten, sind auch Veranstaltungen wie der STC für unsere kontinuierliche Nachwuchsförderung sehr wichtig.“

Am kommenden Sonnabend treffen die Torros auf die Neuenknicker Hexen, mit Christian Hefenbrock, Sascha Stumpe, Steven Mauer und Maximilian Firniß, die Herxheim Drifters, mit Mark und Erik Riss, Lukas Fienhage sowie Celina Liebmann und die Landshut Young Devils, mit Sephan Katt, Dominik Möser, Sandro Wassermann und Jonas Wilke. Bei dieser Gegnerschaft bedarf es schon einer großen Unterstützung durch die eigenen Fans, um den Anspruch des Teamchefs in die Tat umzusetzen.

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