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Speedway-Team-Cup : Torros gehören zum Spitzen-Trio

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Junioren des MC Güstrow belegen beim Speedway-Team-Cup auf heimischer Bahn Rang drei / Favorit aus Wittstock setzt sich durch

Erwartungsgemäß sicherte sich der MSC Wittstock am Sonnabend den Tagessieg beim Speedway-Team-Cup vor 500 Zuschauern auf der Güstrower Rennstrecke. Zwar dämpfte Norbert Hirt, Teamchef der favorisierten Wölfe vom MSC Wittstock, die Erwartungen im Vorfeld: „Wir müssen auch erst einmal alle ins Ziel kommen und ein Sieg ist nicht planbar“, aber mit dem alten und neuen deutschen Meister Kai Huckenbeck in ihren Reihen wäre alles andere als der Tagessieg ein Überraschung gewesen.

Mit Darrel de Vries und Steven Mauer starteten die Wölfe mit zwei Siegen ins Rennen. Obwohl Kai Huckenbeck einen Punkt an den Olchinger Valentin Grobauer abgeben musste, zeigte er in der Folge mit dominierenden Auftritten, warum er seinen Deutschen Meister-Titel erfolgreich verteidigte. Mathias Schultz fand auch immer besser ins Rennen und so siegten die Wölfe am Ende mit 45 Punkten deutlich.

Dass für die Güstrow Torros am Ende nur der dritte Platz heraussprang, lag nicht an der kämpferischen Einstellung der Aktiven, sondern an der Stärke der Gegner. Der MSC Olching war auf drei Positionen besser besetzt und belegte sicher den zweiten Platz. Teammanager Carsten Pelzmann war zwar trotz höherer Erwartungen nicht enttäuscht, haderte nur etwas mit den verpassten Chancen: „Ein paar Starts hätten besser gelingen können, aber ich gratuliere den Wölfen, sie waren deutlich besser. Am wichtigsten ist es aber, dass die Fahrer zu Renneinsätzen kommen, so haben wir es in der Speedway-Veranstalter-Gemeinschaft ja auch erdacht“, sagte er bei der Seigerehrung.

Für das Team des MC Güstrow übernahm Roberto Haupt wieder die Rolle des Kapitäns und zeigteauf der Bahn großen Einsatz. Vor allem seine Starts klappten gut und er ging auch keinem Zweikampf aus dem Weg. „Heute hatte ich richtig Spaß auf der Bahn. Vor allem hat es mich gefreut, dass die Jungs immer gekommen sind und mich gefragt haben. Das ist das tolle an dieser Rennserie, ich kann meine Erfahrung direkt weitergeben“, sagte er nach der Siegerehrung.


Perfekte Einstimmung für Junioren-DM


Auch Hannes Gast freute sich zurecht über seine Leistung: „Es war eine perfekte Einstimmung auf die Junioren-DM und natürlich ist es besonders schön, dass ich gleich zweimal Erik Pudel hinter mir halten konnte.“ Positive Eindrücke nimmt auch Jan-Lukas Dittner aus dem Rennen mit, denn ihm gelang als einzigem Güstrower ein Laufsieg, für den er natürlich die Anerkennung des fachkundigen Publikums erhielt. Da auch der 250er Pilot Fabian Wachs regelmäßig punktete, zeigten die Torros eine geschlossene Mannschaftsleistung, für die der Teamchef Hannes Heider seine Anerkennung aussprach: „Mit der kämpferischen Einstellung bin ich sehr zufrieden, so kann man sich seinem Publikum präsentieren und es war deutlich eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr zu sehen.“ Dies bestätigte auch der Clubvorsitzende Thomas Koch: „Es geht voran, unsere Nachwuchsförderung zeigt Schritt für Schritt, dass die Entwicklung aufwärts geht.“ Und diese Arbeit wurde nicht nur in der Lizenzklasse sichtbar, auch im Rahmenprogramm zeigten die Güstrower Aktiven mit den 80er auf der Innenbahn sehenswerten Sport. Es siegte Lukas Baumann vor Norick Blödorn und Ben Ernst.

Die Fahrer der Neuenknicker Hexen hielten nicht mit den anderen Aktiven mit und landeten abgeschlagen auf dem letzten Platz.

Und unter dieser sportlich fairen Atmosphäre stand der gesamte Renntag, der für die teilnehmenden Junioren und den veranstaltenden MC Güstrow eine gute Einstimmung auf das am 20. September stattfindende Finale zur Deutschen Juniorenmeisterschaft war.


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