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Motorsport : „Torros“ des MC Güstrow gut in Speedway-Team-Cup gestartet

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Platz zwei im ersten Saisonrennen

Mit einem so nicht erwarteten 2. Platz in der Tageswertung hat die Mannschaft des MC Güstrow am Ostersonntag in Wittstock das erste Rennen im Speedway-Team-Cup erfolgreich beendet.

In diesem Jahr startet der MC Güstrow unter dem Namen „Torros“ in dieser Rennserie. Über die Herkunft dieser Bezeichnung gibt Teamchef Hannes Heider Auskunft: „Auf dem Gelände des Speedwaystadions stand früher eine Eishalle. Darin spielten die Güstrow-Torros recht hochklassig Eishockey. Noch heute gibt es im Güstrower SC eine Jugendmannschaft namens Young Torros, die Inlinehockey spielt. Tatsächlich spielt der Name auf das spanische Wort toro – Stier – an. Der Stier ist Bestandteil des Vereinswappens des MC Güstrow, wie auch der Stadt Güstrow und in Mecklenburg-Vorpommern. Wir wollen den Namen wieder aufleben lassen und haben bewusst die Schreibweise gewählt, die auch das Güstrower Eishockeyteam damals trug.“

Wichtiger als der Name ist natürlich der sportliche Auftritt. Nachdem die Barlachstädter im vergangenen Jahr abgeschlagen auf dem letzten Platz einkamen, machten sie es diesmal schon beim ersten Rennen viel besser. Auch wenn ein Großteil der Punkte vom kurzfristig nachnominierten Tobias Busch, der mit sichtlich viel Spaß sehenswerte Zweikämpfe darbot, eingesammelt werden konnte, präsentierte sich ebenso der eigene Nachwuchs im Vergleich zum Vorjahr stark verbessert. Tobias Busch vertrat den eigentlich vorgesehenen Roberto Haupt als Kapitän. Haupt hatte nach seinem Sturz beim Osterpokal sicherheitshalber auf einen Start verzichtet. Doch auch Busch gibt seine Erfahrungen gern weiter und motivierte gemeinsam mit Teamchef Heider die Junioren Hannes Gast, Jan-Lukas Dittner und Fabian Wachs.

Gegen die siegreichen „Wölfe“ aus Wittstock, die mit Kai Huckenbeck den einzig ungeschlagenen Aktiven in ihren Reihen hatten, konnte sie aber genauso wenig ausrichten wie die „Black Forest Eagles“ vom MSC Berghaupten. Die Neueinsteiger aus dem Schwarzwald mussten sich am Ende mit nur einem Punkt Rückstand hinter den „Torros“ mit dem 3. Rang zufrieden geben.

Mit diesem Saisoneinstand zeigte sich Hannes Heider sehr zufrieden: „Mein persönliches Ziel für dieses Rennen lag bei 20 Punkten. Uns packte dann mehr und mehr der Ehrgeiz. Wittstock war nur wenige Punkte in Front und Berghaupten in Schlagdistanz. Platz zwei ist hervorragend!“

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