zur Navigation springen
Lokaler Sport Güstrower Anzeiger

18. Dezember 2017 | 04:29 Uhr

Handball : Torjäger trifft nach Belieben

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Thomas Arnold führt den Güstrower HV III in der Bezirksliga mit 15 Treffern zu einem 34:20-Erfolg gegen Goldberg

Nach vierwöchiger Spiel- und auch fast so langer Trainingspause fertigte die „Dritte“ des Güstrower Handball-Vereins vor heimischem Publikum den TSV Goldberg mit 34:20 ab. Dadurch behaupten die Barlachstädter Rang eins in der Bezirksliga West.

Anfangs lief es noch nicht wie gewünscht für den GHV III. Er verschenkte seinen ersten Angriff und die Goldberger führten mit 1:0. Thomas Arnold glich dann aus, doch der Rest der Mannschaft schien noch nicht ganz im Spiel angekommen zu sein. Erneut gingen die Gäste in Führung, die Schröder zum 3:3 ausglich. So blieb es bis zum 6:6 ein ständiger Schlagabtausch. Dann gab es einen Strafwurf für den Gastgeber. Da Schneider fehlte, nahm Arnold die Geschicke vom 7-Meter-Punkt in die Hand. Vier Mal trat er in diesem Spiel vom Punkt an, vier Mal war er erfolgreich. Nachdem in der ersten Viertelstunde der Begegnung nur Arnold und Schröder für die Güstrower Tore verantwortlich waren, brachte sich dann auch die gesamte Güstrower Mannschaft ein. Thomas Voß erzielte das 10:7, Eric Voß das 11:7. Nach sehr langer Spielpause war auch Lohse wieder mit von der Partie. Seine Einwechslung in der 24. Spielminute krönte er sogleich mit einem Treffer für den GHV III. Die deutliche 19:10-Führung ließ die Güstrower entspannt in die Halbzeitpause gehen.

Kleiner Pausenfüller war die Verabschiedung der Mannschaft von Klaus Peter Ott, der verletzungsbedingt die Handballschuhe vorerst an den Nagel hängen muss.

Auch in der zweiten Halbzeit waren die Hausherren dominant. Bei den Goldbergern wurde der Kräfteverschleiß immer größer, weil sie ohne Wechselspieler antraten. Der GHV hatte den Luxus, auf drei Torhüter zurück greifen zu können, welche sich auch gleichermaßen auszeichneten. Sehenswert für die Zuschauer war ein langer Pass von Torwart Rybacki auf Nath, der diesen nur noch im Flug per Kempa-Trick erreichte und ins Tor warf. Insgesamt war es eine souveräne Güstrower Mannschaftsleistung.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen