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Lokaler Sport Güstrower Anzeiger

18. November 2017 | 00:26 Uhr

Speedway : Teterow bleibt Grand-Prix-Stadt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Vertragsangebot über drei bzw. fünf Jahre liegt vor. Teterow favorisiert drei Jahre. Die Entscheidung fällt in dieser Woche

svz.de von
erstellt am 13.Sep.2016 | 21:00 Uhr

Der 100. Speedway-Grand-Prix war 2007 auf Schalke. Dann kam in Deutschland lange nichts. Bis Sonnabend: Da wurde in Teterow der 200. Grand Prix gestartet. Diesmal müssen die deutschen Fans jedoch nicht bis zum 300. warten, um einen Grand Prix in ihrer Heimat zu erleben.

Denn heute haben die Verantwortlichen des WM-Ausrichters BSI und der Bergringstadt beraten, wie es mit dem Teterow-GP weitergeht. Demnach liegt ein Vertragsangebot über drei bzw. fünf Jahre bis 2019 oder 2021 vor, das Teterow zur deutschen Grand-Prix-Stadt macht. Favorisiert wird vom WM-Gastgeber die Drei-Jahres-Option. Das hatte Adolf Schlaak, Ideengeber und Sportchef in der WM-Arena, bereits während des GP am Sonnabend erklärt.

 

Auch Torben Olsen, Managing Director BSI, sagte bereits Sonnabend, dass er sich Teterow weiter als GP-Station für einen längeren Zeitraum vorstellen könne. In Teterow werde nicht nur über Visionen geredet, sondern diese würden mit Herz und Engagement umgesetzt werden, lobte er.

„Bis Freitag dürfte der Vertrag unterzeichnet sein. Die Chancen sehe ich bei 98 Prozent. Wir verhandeln noch über bessere finanzielle Bedingungen für uns“, sagte gestern Klaus Reinders, Geschäftsführer der Stadtwerke Teterow, die für BSI wieder der einheimische Vertragspartner werden.

Der Grand Prix Sonnabend hatte eine sehr gute Qualität. Reinders: „Es gab von der FIM, der internationalen Motorsportföderation, keine gravierenden Mängel zu beanstanden. Der Bahndienst hätte nur etwas zügiger laufen können. Aber so etwas ist abzustellen.“

Um einen GP in Teterow geht es seit 2012. Damals streckte Adolf Schlaak erstmals seine Fühler konkret Richtung BSI aus und bekundete das Interesse der Teterower.

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