Laufsport : Stundenläufer trotzen der Hitze

Start zum 3. Durchgang der Güstrower Sommer-Stundenlauf-Serie in den Heidbergen.  Fotos: Marian-Bernd Pries (2)
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Start zum 3. Durchgang der Güstrower Sommer-Stundenlauf-Serie in den Heidbergen. Fotos: Marian-Bernd Pries (2)

Über drei Dutzend Lauffreunde nahmen am dritten Durchgang der Sommer-Stundenlauf-Serie in den Heidbergen teil

Beim dritten Durchgang zur Sommer-Stundenlauf-Serie luden die Temperaturen zwar eher zu einem Bad im Inselsee ein, als dass man sich schweißtreibendem Sport widmen wollte, trotzdem versammelten sich gleich gegenüber auf dem Großen Rodelberg der Heidberge über drei Dutzend Lauffreunde, um ihre Kondition auf der Stundenrunde zu testen.

Und trotz der wenig leistungsfördernden schwül-warmen Witterung gab es wieder ausgezeichneten Laufsport zu sehen. Gleich zum Auftakt über die halbe Stunde, legte sich Sophie Fischer ganz stark ins Zeug. Die 18-jährige Krakowerin betreibt bei FIKO Rostock Triathlon unter leistungssportlichen Gesichtspunkten. Mit ihrem herrlich raumgreifenden Schritt legte sie ausgezeichnete 7600 Meter in den 30 Minuten zurück, womit sie alle übrigen Teilnehmer mindestens zweimal überrundete.

Der 11-jährige Merlin Schwarck aus Vorderbollhagen, der im Vorjahr die Kinderpokalwertung für sich entscheiden konnte, steigerte sich auf tolle 5920 Meter. Trotzdem wird er den Wanderpokal nicht behalten dürfen, denn in der Punktwertung liegen Hannes Kuntermann (Güstrow/319,04 Punkte), Denise Koch (SC Laage/298,16) und Hannes’ jüngerer Bruder Mattes (283,24) noch vor ihm.

Hannes Kuntermann verzichtete diesmal sogar auf den Start beim Halbstundenlauf und nahm sich erstmals die volle Stunde vor. Die bewältigte der 13-Jährige in glänzender Manier: 13 580 Meter ließen so manchen erwachsenen „Konkurrenten“ neidisch aufhorchen.

Schnellster Mann des Abends war wie schon zuvor Nils Schmiedeberg. Diesmal legte der Tri-Fun-er 15 145 Meter zurück, gefolgt von Frank Schütz (LSV Güstrow/15 020 m) und seinem Vereinskameraden Ulrich Boddien, der sich als einer der ganz wenigen gegenüber dem 2. Durchgang sogar steigerte und auf 13 798 Meter kam.

Immerhin auch acht Damen nahmen die volle Stunde unter die Füße, und wieder waren die Purwin-Schwestern aus Groß Grabow am schnellsten. Allerdings legte diesmal Jette mit 11 508 Metern 13 Meter mehr zurück als Zwilling Jule. Dahinter reihte sich Maren Sprögel ein, die mit 10 982 Metern die 11-Kilometer-Marke nur ganz knapp verfehlte.


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