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Laufsport : Startrakete für Abschluss des Sportjahres

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Mit einem Lauf rund um den Inselsee rundete der LSV Güstrow das alte Sportjahr ab.

Traditionell den Schlusspunkt unter das Sportjahr in der Barlachstadt setzt der Laufsportverein Güstrow mit seinem Silvesterlauf. Wie lange schon, darüber wird jedes Jahr aufs neue gerätselt. War sich Folke Dedering, der schon bei der Premiere dabei gewesen ist, anfangs nicht so sicher, ob das nicht doch erst nach der Wende gewesen ist, so wird er in der Runde schnell verbessert: Vor 25 Jahren schon sei der erste Start für diesen Jahresausklang mit volkssportlichem Charakter erfolgt, bei dem es nicht um Zeiten und Platzierungen gehen soll.

Eines aber wusste Folke Dedering (r.) noch ganz genau: „Zum ersten Start habe ich die erste Rakete gezündet.“ Das ließ der Güstrower sich am letzten Tag des Jahres 2013, obwohl gesundheitlich etwas angeknackst, so dass er sich den Lauf nicht zumuten wollte, auch wieder nicht nehmen. Danach schwang er sich aufs Rad und fuhr die gut 16 Kilometer rund um den Inselsee halt auf dem Drahtsesel und eher gemütlich neben dem Pulk her.

Rund 40 Läufer hatte er diesmal zu begleiten, einige weitere waren ebenfalls auf dem Rad dabei. „Hallo, kann man hier mitlaufen?“, fragte Sylvio Tetzlaff, als er kurz vor dem Start hinzustieß. Natürlich ist das vom Veranstalter gewollt, wenn sich weitere Laufenthusiasten oder auch Neulinge dazugesellen. „Ich wohne ja unweit von hier, hatte aber noch nie die Gelegenheit, mitzulaufen“, erzählt der 36-Jährige und zeigt quer über das Wasser an der Fähre. „In Bremen, wo ich arbeite, bin ich regelmäßig an der Weser unterwegs. Aber meistens allein, dabei laufe ich viel lieber in Gesellschaft.“

Das Ziel nach der See-Umrundung bei diesmal hervorragendem Laufwetter mit einem Plusgrad, kaum Wind und fast durchgängig blauem Himmel lag wie üblich auf dem Parkplatz an der Goldberger Straße. Nun, dass es doch immer wieder einige eiliger haben als der Pulk, liegt vielleicht in der Natur der Laufsportler, manchmal aber auch an den dort wartenden warmen Getränken.


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