Achim-Huth-Sportfest : Starke Premieren für Jung-Athleten

Florence Ramelow wurde im Sprint Zweite.
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Florence Ramelow wurde im Sprint Zweite.

Hallenauftakt beim 4. Achim-Huth-Gedenksportfest: Zwölf Siege für LAC Mühl Rosin in Rostock

svz.de von
03. Dezember 2014, 11:26 Uhr

Das Achim-Huth-Sportfest in der Rostocker Leichtathletikhalle ist traditionell für die Sportler des LAC Mühl Rosin der erste wichtige Wettkampf der Hallensaison. Mit 41 Startern stellte der LAC die zweitgrößte Mannschaft – lediglich der 1. LAV Rostock schickte mehr Athleten ins Rennen. Mit 38 Podestplatzierungen (davon zwölf erste Plätze) sowie mehr als 80 Bestleistungen erfüllten die Mühl Rosiner die Erwartungen der Trainer.

Für viele der Jüngsten war es der allererste Wettkampf. Gleich sechs Siebenjährige gingen für den LAC in der Altersklasse (Ak) 8 an den Start. Diese stellten im 50m-Sprint, Weitsprung und 600m-Lauf ihr Talent unter Beweis und setzten erste Leistungsmarken im Wettkampfprotokoll. Unter mehr als 40 Starterinnen platzierte sich dabei Florence Ramelow als Zweite im Sprint in sehr guten 8,35 Sekunden. Bei den Jungen machte ein weiterer Neuling im LAC-Team nachhaltig auf sich aufmerksam. Der achtjährige Maximilian Heiden siegte im 600m-Lauf und wurde außerdem Dritter über 50m.

Weitere Podestplätze im Mittelstreckenbereich steuerten Djamiela Mencke (W9), Emma Schröder (W11) und Vanessa Brunk (W13) jeweils als Zweite bei. Bei den Jungs war wieder einmal Nils Seefeldt (M10) über 800m nicht zu schlagen, außerdem wurde er Dritter im Sprint. Erik Hühnel belegte in der gleichen Altersklasse den zweiten Platz über 800m – siegte aber dafür im Weitsprung mit neuer persönlicher Bestleistung von 4,43m. Sein Bruder Julius (M11) wurde zwei Mal Zweiter: über 50m und ebenfalls im Weitsprung (4,63m = pers. Bestleistung).

Zum ersten Mal übertraf Leandra Kunkel (W10) die 4m-Marke im Weitsprung (4,02m) und freute sich über Platz drei. Gleich vier persönliche Bestleistungen stellte Emma Fichelmann (W12) auf. Besonders wertvoll dabei war ihr Sieg im Hochsprung, bei dem sie sich um 5Zentimeter auf 1,40m verbesserte. Das gelang auch Smilla Bele Hudowenz. Die 13-jährige erreichte mit 1,55m die Kadernorm, zudem siegte sie über 60m-Hürden und wurde Zweite im Weitsprung mit sehr guten 4,93m.

Eine weitere DE-Kadernorm verbuchte Marius Schulz (M12). Für seinen Hürden-Sieg benötigte er 10,13sec. Weitere Bestleistungen gelangen ihm im 60m-Sprint (Platz zwei) sowie im Weitsprung (4,89m/Platz drei). Sein Teamkollege Henning Krüger egalisierte seine Hochsprungbestmarke (1,45m) und sprang damit ebenfalls aufs Podest. Zwei Siege gelangen Patrick Kögler (M14). Insbesondere seine 60m-Zeit war beachtlich: mit 7,81sec hätte er auch bei den 15-jährigen gewonnen.

In der M13 stand Tobias Lemke zwei Mal auf dem Treppchen (2. Hürden/3. Hochsprung), in der M15 gelang dies Caspar Meiners (2. 800m/3. Weitsprung). Die Teilnehmerfelder in den Altersklassen 14 und 15 waren leider sehr übersichtlich – hier wurden gerade große Vereine wie der Schweriner SC oder die HSG Uni Greifswald vermisst. Relativ problemlos (aber auch ohne Bestleistung) erreichte so Greta Blaudzun (W15) gleich drei Einzelsiege und einen zweiten Platz.

Weitere Podestplätze für den LAC steuerten Amy Seefeldt (W8: 3. über 600m), Lennard Zeitel (M8: 3. im Weitsprung), Emma Fichelmann (W12: 2. über die Hürden), Paula Jäger (W12: 3. über die Hürden), Zora Bibow (W14: 3. im Sprint), Niclas Schulz (M14: 2. über 800m) und Jonas Marquardt (M15: 3. im Sprint) bei.



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