zur Navigation springen
Lokaler Sport Güstrower Anzeiger

20. August 2017 | 10:04 Uhr

Fussball : Stahl nicht zu bezwingen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Fußball: Brandenburger gewinnen Lübzer-Pils-Cup in Güstrow / Gastgeber Fünfter, Hohen Sprenz auf Rang acht

Der FC Stahl Brandenburg ist der Gewinner des 2. Lübzer-Pils-Cups. Nachdem der ehemalige DDR-Oberligist im vergangenen Jahr nicht über den vorletzten Platz hinaus kam, drückte Stahl dem Turnier 2014 seinen Stempel auf und setzte sich im Finale mit 3:2 gegen den SV Pastow durch. Der gastgebende Güstrower SC wurde Fünfter, der VfB Traktor Hohen Sprenz landete als zweites Team aus der Region Güstrow auf Rang acht.

Bereits im Auftaktspiel mussten die Barlachstädter die Überlegenheit des Brandenburg-Ligisten neidlos anerkennen. Auch nach dem schnellen 0:4-Rückstand bekamen die Schult-Schützlinge keinerlei Zugriff auf das Spiel, sodass die beiden Anschlusstreffer durch Fabian Wippich und André Stach aus Einzelaktionen resultierten.

So musste im zweiten Duell mit Hohen Sprenz für die Güstrower unbedingt ein Sieg her, um die Segel nicht vorzeitig streichen zu müssen. Den Führungstreffer durch Stach konnte Marcel Staebe zwar ausgleichen, doch abermals Wippich sowie Steven Licher brachten den ersten Dreier des Tages für den GSC II schließlich in trockene Tücher. Damit war die Ausgangslage vor dem letzten Spiel durchaus verheißungsvoll, denn ein Remis gegen den bisher punktlosen Gnoiener SV hätte den Halbfinaleinzug bedeutet. Doch was die Güstrower in diesem Spiel ablieferten, verdiente den Einzug unter die besten vier Teams des Tages nicht, die deutliche 1:4-Niederlage war die logische Konsequenz. Neben Stahl Brandenburg, das alle Gruppenspiele souverän für sich entschied, zog so der Gnoiener SV (9:9 Tore/3 Punkte) in die Überkreuzvergleiche ein. Während der GSC (6:9/3) sich aufgrund des besseren Torverhältnisses wenigstens noch Rang drei sicherte, blieb den Gästen aus Hohen Sprenz (5:8/3) nur der 4. und letzte Platz in der Staffel A. Mit einem 3:2-Erfolg waren die Sprenzer zwar gut in das Turnier gestartet, verloren neben dem Duell gegen den GSC aber auch gegen Stahl Brandenburg mit 1:3.

Wesentlich deutlicher war die Konstellation in der Staffel B. Hier wurde der SV Pastow (10:2/9), der mit dem Ex-Bölkower Kevin Kleindorff antrat, seiner Favoritenrolle als Verbandsliga-Dritter gerecht und nahm neben dem 7:1-Kantersieg gegen Teterow auch aus den Duellen gegen Bützow (1:0) und Goldberg (2:1) die volle Punkteausbeute mit. Als zweites Team qualifizierte sich Bützow (7:5/6) für das Halbfinale, gefolgt vom SV Teterow (6:13/3) und dem TSV Goldberg (5:8/0).

Schnell standen die beiden Finalisten des Turniers fest, die ihren Gegnern in den Halbfinals keine Chance ließen. Während der FC Stahl gegen den TSV Bützow eine zweiminütige Überzahl eiskalt zu nutzen wusste und den Verbandsliga-Absteiger mit 5:1 aus dem Turnier warf, zeigte auch der SV Pastow dem Gnoiener SV beim 6:1-Sieg klar die Grenzen auf.

Während beide Teams bis zum Endspiel noch einmal durschnaufen konnten, verabschiedete sich der Güstrower SC zumindest versöhnlich aus dem Turnier und landete durch den 2:1-Sieg über den SV Teterow in der Endabrechnung immerhin noch auf Rang fünf.

Weniger gut lief es hingegen für den VfB Hohen Sprenz, der durch das 1:4 gegen Goldberg nur Letzter wurde.

Rang drei sicherte sich der TSV Bützow, der im Neunmeterschießen gegen Gnoien triumphierte.

Von Spannung geprägt war das Endspiel der beiden klar besten Mannschaften des Turniers. Beeindruckend war dabei vor allem die Ruhe und Souveränität, mit der Stahl Brandenburg selbst nach dem zwischenzeitlichen 0:1-Rückstand agierte, das Spiel zu seinen Gunsten drehte und am Ende völlig verdient mit 3:2 für sich entschied. Aufgewertet wurde dieser Erfolg zudem mit der Auszeichnung für Torjäger Maik Aumann, als bester Spieler und bester Torschütze des Turniers.


GSC II: Bohra – Blinkrei, Wippich (3), Volkmann, Khere Ali, Zeuchner, Stach (2), Licher (3), Stein
VfB: Schippmann – Beltz, Ruschke (2), Schirmer, Specht, Staebe (1), Below, Lubitz, D. Kleindorff (2)



zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen