Faustball : Staffelsieg für GSC-Damen

Juliane Karasz (r.) legt auf für GSC-Angreiferin Antje Trautz.
Juliane Karasz (r.) legt auf für GSC-Angreiferin Antje Trautz.

2. Faustball-Bundesliga: Güstrowerinnen sind auch nach dem 5. Spieltag noch ungeschlagen

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18. Januar 2016, 09:36 Uhr

Am 5. Spieltag der 2. Faustball-Bundesliga der Damen hatte der Güstrower SC den TSV Wiemersdorf und den TuS Wakendorf aus Schleswig-Holstein zu Gast. Die Güstrowerinnen sind bisher ungeschlagen durch die Hallensaison gekommen und das blieb auch nach diesen Spielen so.

Der Favoritenrolle wurde der GSC in der ersten Ansetzung gegen den TSV Wiemersdorf erst in der Schlussphase des Spieles gerecht. Zunächst lief das Spiel des GSC gar nicht wie gewohnt. Zahlreiche Fehler in den ersten drei Sätzen und ein energisch agierender Gegner sorgten dafür, dass Güstrow den ersten und dritten Satz jeweils mit 9:11 verlor und den zweiten Satz nur mit Mühe mit 13:11 gewann. Auch in diesem Satz hatte Wiemersdorf beim Stand von 10:8 zwei Satzbälle. Das lag zum einen an einer neu aufgestellten Abwehrreihe (Kathleen Keinert, Juliane Karasz und Susann Renk), die sich erst finden musste und dann auch am Zuspiel, das oftmals nicht optimal gelang und setzte sich bei unnötigen Fehlern im Angriff und Aufschlag fort. Erst allmählich gewann der GSC im vierten und fünften Satz die Sicherheit der bisherigen Saisonspiele zurück. In diesen beiden Sätzen setzte der GSC mit Antje Trautz und Diana Freiknecht im Angriff die nötigen Akzente und ging früh und deutlich in Führung, sodass das Spiel dann doch noch mit 3:2 (9:11, 13:11, 9:11, 11:7, 11:7) gewonnen wurde. Damit sicherte sich der GSC endgültig den Staffelsieg.

In seinem zweiten Spiel stand dem GSC der Tabellenletzte gegenüber. Und so sah zumindest der erste Satz auch aus. Die Abwehrreihe, in der jetzt Diana Mohns zusammen mit Juliane Karasz und Susann Renk spielte, hatte keine Schwierigkeiten mit den Wakendorfer Angriffen. Und mit klaren Angriffsaktionen sorgten die Güstrowerinnen für ein schnelles 11:1. Auch der zweite Satz war bis zum 9:2 eine klare Güstrower Angelegenheit. Aber dann passierte das, wovor Trainer Heino Martens deutlich gewarnt hatte: Durch nachlassende Konzentration beim GSC fanden die Wakendorferinnen immer besser ins Spiel. Im zweiten Satz war zwar nichts mehr zu machen (11:7 für den GSC), aber in Satz 3 kämpften die Gäste um jeden Ball und hatten schließlich beim Stand von 10:8 sogar Satzbälle. Es spricht für die Routine der GSC-Frauen, wie sie diese kritische Situation meisterten und den Satz noch zum 12:10 und damit zum 3:0-Gesamterfolg drehten.

Es bleibt abzuwarten, ob die Güstrower Mannschaft ihre weiße Weste auch noch am letzten Spieltag am kommenden Wochenende in Kellinghusen behaupten kann.

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