Handball : Spitzenreiter tut sich schwer

Thomas Tetzlaff war einer der Erfolgsgaranten beim Güstrower Auswärtssieg.
Thomas Tetzlaff war einer der Erfolgsgaranten beim Güstrower Auswärtssieg.

Handball-Bezirksliga West Männer: SG Handball Schwerin – Güstrower HV III 29:31 (13:14)

svz.de von
29. Januar 2015, 11:20 Uhr

Der Güstrower HV III führt weiterhin die Tabelle der Bezirksliga West an. Die Mannen aus der Baralachstadt siegten bei der SG Handball Schwerin mit 31:29.

Den wacheren Start erwischten die Gäste, insbesondere Thomas Arnold, der seine Mannschaft mit 2:0 und 3:1 in Führung brachte. Doch auch die Schweriner wollten sich durch schnelle Balleroberungen Vorteile verschaffen, aber GHV-Torwart Rybacki hatte entschieden etwas dagegen hatte. Stattdessen erhöhten die Güstrower auf 7:3. In der 14. Spielminute nahm Schwerin beim Stand von 5:9 eine Auszeit. Der GHV hielt die SG weiter auf Abstand. Meinten sie. Nach einer Auszeit (14./5:9) holten die Schweriner Tor um Tor auf. Sie verkürzten zur Pause auf 13:14.

Zwar war der GHV absolut ohne „Führung“, aber Thomas Voß übernahm diesen Part und versuchte, seine Mannschaft auf die zweite Spielhälfte entscheidend einzustimmen. Diese legte nach Wiederanpfiff los wie die Feuerwehr. Erik Voss, Tetzlaff und Schröder erhöhten in zwei Minuten auf 13:17. Schwerin gab nicht auf, besonders die schnelle Aufbaureihe bekam der GHV nicht wirklich in den Griff. Mit einfachen Antäuschmanövern tricksten die Schweriner ihre Gegenüber aus und schafften in der 39. Minute den Ausgleich 18:18. Die Güstrower nahmen eine Auszeit. Wieder versuchten die Gäste es mit schnellen Angriffen. Voss verwertete einen Abpraller erfolgreich, gleich darauf erzielte Stelley per Konter das 19:21. Pech für den bis dahin gut aufgelegten GHV-Keeper Rybacki. Bei einer Parade verletzte er sich die Schulter und musste ausgewechselt werden. Für ihn hütete Rotbarth nach längerer Pause zum ersten Mal wieder das Tor. Die GHV-Abwehr hatte sich nun besser auf die Spielweise der Gastgeber eingestellt, agierte schneller und konsequenter. Eine Zeitstrafe wegen „Meckerns“ wurde noch gegen einen Schweriner verhängt, genauso erging es Arnold 30 Sekunden vor Spielende. Hier aber hatte der GHV III den 29:31-Sieg, schon sicher in der Tasche.


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