Fußball-Verbandsliga : „Spielen eine überragende Saison“

Eine feste Größe und der Dauerbrenner im Güstrower Team: Paul Fichelmann (l.) kam in 24 von 25 Spielen für den GSC zum Einsatz, schoss dabei drei Tore. Auch gegen dem MSV Pampow ist er morgen wieder dabei.
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Eine feste Größe und der Dauerbrenner im Güstrower Team: Paul Fichelmann (l.) kam in 24 von 25 Spielen für den GSC zum Einsatz, schoss dabei drei Tore. Auch gegen dem MSV Pampow ist er morgen wieder dabei.

Fußball-Verbandsligist Güstrower SC trifft morgen im Topspiel auf den MSV Pampow und will Platz zwei verteidigen

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17. Mai 2018, 05:00 Uhr

In der Schlussphase der Fußball-Verbandsliga kommt es morgen im Güstrower Jahnstadion noch einmal zu einem absoluten Topspiel. Der heimische GSC empfängt um 19.30 Uhr den MSV Pampow. Es ist das Duell Zweiter gegen Dritter. Der Verlierer ist dann wohl endgültig raus aus dem Meisterschaftsrennen, nachdem sich beide Teams zuletzt eine Niederlage leisteten und den Greifswalder FC ein wenig davonziehen lassen mussten. Von einer Vorentscheidung will GSC-Trainer Sven Lange aber noch nichts wissen, wenngleich ihm bewusst ist, dass auch ein kleines Wunder passieren muss: „Ich glaube, es wird schwer, Greifswald noch einzuholen. Aber im Fußball ist alles möglich, auf alle Fälle muss man immer dran bleiben. Pampow will uns ja auch von Platz zwei verdrängen, das wollen wir abwehren.“

Eigentlich sollte dieses Spiel schon kurz vor Ostern stattfinden, doch das Wetter spielte damals nicht mit. Die seinerzeit versprochenen 180 Freikarten für die ersten Besucher gibt es trotzdem, die durch viele Sponsoren bereitgestellt wurden. Auch das Osterfeuer wird nach der Partie nachgeholt. „Wir erhoffen uns eine gute Kulisse“, sagt Sven Lange.

Hoffen ist auch das Stichwort beim Personal, denn der Einsatz von Eddy Bormann, Björn Boy und Ole Schuller ist noch ungewiss, Lukas Möller kann wohl wieder spielen. Bei Nico Hinrichs geht es noch nicht, er habe eine Prellung im Sprunggelenk aus dem Neubrandenburg-Spiel, dass die Güstrower zuletzt mit 1:2 verloren. „Wir haben das Spiel ausgewertet. Es ist aber nichts Unnormales passiert, in Neubrandenburg kann man verlieren. Jetzt müssen wir es halt besser machen. Wir spielen trotz der Niederlage eine überragende Saison. Es gibt keinen Grund, sich zu ärgern“, hebt Sven Lange die gesamte Saison hervor.

Ein zweites Mal in Folge wollen die Güstrower aber nicht das Nachsehen haben. „Es geht darum – auch wenn Greifswald ein bisschen weg ist – dass wir alles reinhauen und nicht aufhören, sondern versuchen, unsere Leistung zu bringen, um den Heimsieg einzufahren“, sagt Lange. Gespielt wird auf Kunstrasen, der GSC-Trainer erwartet eine robuste Pampower Truppe. „Es waren immer heiße Duelle. Wir können aber auch dagegenhalten und ich hoffe natürlich, dass wir im Angriffsverhalten ab und zu mal durchkommen, dass wir dann auch die Tore machen. Es wird ein Spiel auf Augenhöhe, in dem Kleinigkeiten entscheiden“, prophezeit Sven Lange.

Gleichzeitig spielt auch Spitzenreiter Greifswald gegen den FC Pommern Stralsund. Von einem Ausrutscher darf man in diesem Duell nicht ausgehen, deshalb gilt sowohl für die Güstrower als auch Pampower die Devise: Verlieren verboten. Das macht das Topspiel noch brisanter.



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