Handball : Spannende GHV-Duelle

Güstrows Spielmacher Tim Dethloff konnte seine Torjägerqualitäten nur gegen Demmin zeigen, gegen Wismar musste er angeschlagen vom Feld.
Güstrows Spielmacher Tim Dethloff konnte seine Torjägerqualitäten nur gegen Demmin zeigen, gegen Wismar musste er angeschlagen vom Feld.

Handball-MV-Liga: Güstrower Männer unterliegen Demmin 24:26 und trennen sich von der TSG Wismar 20:20

svz.de von
11. April 2017, 05:00 Uhr

Einen Punkt aus zwei Heimspielen ergatterten die Handball-Männer des Güstrower HV am vergangenen Wochenende.

Am Sonnabend war der SV Einheit Demmin zu Gast. Das Spiel begann mit einem Glanzstart der Barlachstädter. Güstrow zog sein Spiel auf und setzte sich auf 6:3 ab. Nach und nach fand aber auch Demmin in die Partie, erzielte beim 7:6 den Anschlusstreffer und glich mit dem neunten Treffer aus. Doch die Güstrower steckten keineswegs auf. Der Kampf wurde angenommen und bis zum Pausenpfiff waren sie erneut mit zwei Treffern in Führung (12:10).

Durchgang zwei startete mit einem Turbostart: fünf Demminer Treffer in Folge beeindruckten die Hausherren. Eine Neuaufstellung der Abwehr, Oliver Mayer im Tor und erfolgreiche Angriffe führten zum 15:15-Ausgleich durch die Barlachstädter. Nun begann ein Schlagabtausch. Vorlegen, nachziehen, so ging es weiter bis zum 21:21. Die Gäste hatten in der Schlussphase das bessere Händchen. Nach dem Abpfiff konnten sich die Demminer über ein 24:26 freuen und nahmen zwei Punkte mit.

Güstrower HV: Max Godow, Oliver Mayer – Thomas Kahl (3 Tore), Michael Köhler, Dorian Froriep (3), Christoph Götze, Paul Golatowski (4), Tom Golatowski (2), Dominic Frahm, Tim Dethloff (11), Moritz Langer (1)

Keine 24 Stunden später, am Sonntagnachmittag, stand das Nachholspiel gegen die TSG Wismar auf dem Plan. Nach der ersten Viertelstunde lagen die Gastgeber 2:7 hinten. Selbst die Auszeit in der zehnten Minute zeigte keine richtige Wirkung. Spielmacher Tim Dethloff, gesundheitlich angeschlagen, musste vom Feld. Doch Aufgeben stand keineswegs auf dem Plan. Die GHV-Mannschaft musste sich neu formieren und ihr Abwehrverhalten auf den Gegner einstellen. Auch sonst war höchste Aufmerksamkeit geboten, jeder technische Fehler wurde konsequent bestraft. Tor um Tor pirschten sich die Hausherren heran und kurz vor dem Halbzeitpfiff wurde der Anschluss hergestellt (10:11).

Die ersten Treffer in der zweiten Halbzeit erzielten die Barlachstädter und gingen dadurch mit 12:11 erstmals in Führung. Es gab Parallelen zum Samstagsspiel, beide Teams schenkten sich nichts. Keiner gestattete dem anderen eine deutliche Führung. Die letzte Spielminute brach an, Wismar lag mit 19:20 vorne, der GHV war im Angriff. Hitzige Situationen führten zu einer Strafwurfentscheidung. Drei Restsekunden blieben Michael Köhler, den Ball erfolgreich im Kasten der Gäste unterzubringen. Der TSG-Keeper hatte keine Chance, der Wurf des Güstrowers landete im Netz. Gerechterweise trennten sich beide Teams 20:20.

Der verdiente Punktgewinn geht auf eine geschlossene Mannschaftsleistung zurück. Hervorzuheben ist, dass der erst 17-jährige Tom Golatowski Verantwortung übernommen hatte und auf seiner Position das Spielgeschehen beeinflussen konnte. Er steuerte vier Tore bei und zeigte auch vom Punkt Nervenstärke im Abschluss.

Güstrower HV: Max Godow, Oliver Mayer, Thomas Kahl (2), Michael Köhler (5), Dorian Froriep (4), Paul Golatowski (3), Matthias Kahl, Tom Golatowski (4), Christoph Götze, Dominic Frahm, Tim Dethloff (1), Sebastian von Weiss (1)




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