Handball : Sieg und Niederlage liegen dich beieinander

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03. März 2016, 05:00 Uhr

Der Handball-Nachwuchs des Güstrower HV war wie folgt im Einsatz: Die weibliche Jugend B startete gegen den Vellahner SV mit einem Sieg in den Saisonendspurt. Vellahn war in der ersten Hälfte druckvoller und kam immer wieder zu einfachen Toren. So ging es mit einem Halbzeitstand von 6:9 für die Gäste in die Kabine.

In Hälfte zwei gelang es den GHV-Mädels zunehmend, die Vorgaben von der Trainerbank umzusetzen und sie merkten, wie einfach es sein kann, Tore zu werfen. Die Güstrowerinen glichen nicht nur aus, sondern setzten sich auch ab. Die Spielerinnen und Trainer waren am Ende stolz auf die gezeigte Mannschaftsleistung und dem daraus resultierenden Ergebnis (18:14).

Mit dem Schwung aus dem gewonnenen Spiel gegen Vellahn wollten es die Güstrowerinnen der Mannschaft von Grün-Weiß Schwerin nicht leicht machen. Das klappte am Anfang auch ganz gut. Bis zum 5:8 hielt der GHV gut mit. Das schnelle Spiel der Gastgeberinnen forderte Mitte der ersten Spielhälfte aber Tribut, die Luft bei den Güstrowerinnen war raus. Halbzeitstand: 15:5.

Eine Auszeit nach sechs gespielten Minuten in Halbzeit zwei brachte dann zumindest eine kleine Wende in das Spiel des GHV. Das Duell endete zwar mit 27:12 für Schwerin, aber nicht so deutlich wie das Hinspiel.

Besser lief es für die männliche B-Jugend des GHV. Gegner war die zweite Vertretung der Mecklenburger Stiere aus Schwerin. Bis zum Stand von 9:9 gab es keinen Favoriten. Das gefiel dem Gästecoach gar nicht und so folgte bereits früh die Auszeit. Diese unterbrach den Spielfaden der Güstrower derart, dass Schwerin auf 13:9 wegzog. Die folgende Auszeit des GHV-Coaches zeigte bei Schwerin nun denselben Effekt, sie waren raus und Güstrow verkürzte bis zur Halbzeit auf 12:14.

Mit einer guten Deckungsarbeit und einer besseren Chancenverwertung war alles drin. Mit einer konzentrierten Abwehr und einer guten Trefferquote setzte sich das Spiel über die Stationen 15:17, 17:17, 20:20, 23:23 fort. Der Schweriner Coach griff wieder zur grünen Auszeit-Karte, aber diesmal ließen sich die Barlachstädter davon nicht aus dem Spiel bringen. Jeder noch so kleine Fehler der Gäste wurde genutzt und Güstrow setzte sich leicht ab (26:23). Durch effektive Spielweise erhöhten die Güstrower ihren Vorsprung sogar bis kurz vor Spielende auf 29:25. Schwerin gelangen dann zwar noch zwei schnelle Tore, aber ein 29:27 reichte für den Sieg der Barlachstädter, die in der MV-Liga nun Achter sind.



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