fussball : Sieg und Niederlage in Spitzenspielen

Der zweifache Torschütze der Güstrower A-Jungs, Helmut Derr (l.)  im Zweikampf mit  Malchows Julian Sarganski
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Der zweifache Torschütze der Güstrower A-Jungs, Helmut Derr (l.) im Zweikampf mit Malchows Julian Sarganski

Die A-Junioren des Güstrower SC haben ihr Duell mit dem Malchower SV um Tabellenplatz 2 in der Fußball-Landesliga gewonnen.

svz.de von
26. März 2014, 06:00 Uhr

A-Junioren: Güstrower SC – Malchow 2:0 (1:0)

Die Güstrower haben nach diesem Erfolg im Spitzenspiel im spannenden Fünfkampf um den 2. Tabellenplatz wieder die besten Karten. Verlief die Anfangsphase bot noch ohne nennenswerte Momente. Doch als nach 27 Minuten Marvin Mihajlovic den Ball eroberte und Helmut Derr mit einem langen Ball schickte, machte der sich seine Schnelligkeit zu Nutze, stürmte unbedrängt aufs Tor und erzielte das 1:0. Der MSV hatte nach Freistoß an der Strafraumgrenze seine beste Chance, Tobias Nath entschärfte die Situation jedoch. Adis Duraki hatte nach Hereingabe von Derr nur noch den gegnerischen Torwart vor sich, konnte seine starke Tagesleistung aber nicht mit einem Tor krönen.

Der GSC stellte das gegnerische Zentrum mit großer taktischer Disziplin fortwährend zu und gewann durch Martin Schmidt, Johannes Volkmann und Tim Borgwardt die entscheidenden Zweikämpfe. Jedoch vergab man leichtfertig eigene Einschussmöglichkeiten. So blieb es auch nach der Pause lange Zeit beim knappen Vorsprung. Denn trotz mehreren verheißungsvollen Aktionen per Kopf oder aus der Drehung dauerte es bis in die letzte Minute der regulären Spielzeit, ehe die Entscheidung fiel. Tim Borgwardt eroberte da gegen mehrere Spieler an der Grundlinie den Ball, dribbelte in den Strafraum der Gäste wo er zu Derr quer legte. Der kam trotz deutlicher Überzahl von Gegenspielern frei zum Schuss und netzte aus kurzer Distanz ein.

GSC A: T. Nath – Kemper, Godow, Fichelmann, van Elsbergen, Schmidt (60. Langer), Borgwardt, Volkmann, Mihajlovic (90. Pfeil), Duraki (83. Warnemann), Derr


D-Junioren: VfL Bergen – Laager SV 4:0 (0:0)

Eine bittere Niederlage für die Laager Jungs im Spitzenspiel. Statt mit dem Tabellenführer gleich zu ziehen, mussten sie so auch den punktgleichen FC Förderkader passieren lassen. Doch das recht klare Ergebnis täuscht über die gute Leistung der Laager hinweg. Die waren vor allem in der 1. Halbzeit spielbestimmend und hatten ein deutliches Chancenplus. Was ihnen fehlte, war etwas Cleverness und auch ein Quäntchen Glück, um das Spiel in die für sie richtige Richtung zu lenken. Zudem hatten die Bergener den besten Spieler auf dem Platz in ihren Reihen – ihr Torwart, an dem die LSVer regelrecht verzweifelten.

In der 2. Hälfte stellte Bergens Trainer seinen Sturm um, was den LSV überraschte. Schon kurz nach Wiederanpfiff hieß es 1:0, nachdem ein Bergener Spieler völlig frei zum Abschluss kam. Die Vorentscheidung fiel in der 38. Minute, als bei einer hohen Eingabe der Laager Torwart unglücklich patzte. Von diesem Rückstand erholten sich die Recknitzstädter nicht mehr. Trotz gleicher Spiel- und Chancenanteilen – weiteren Tore erzielte nur noch der Gastgeber. Übrigens: Das war das erste Saisonspiel für die Laager, in dem sie ohne Torerfolg blieben.

LSV: Konieczny, Schoof, Lorenz, Michael, Kinter, Severin, Dievenkorn, Severin, Hinnah, Schmeichel, Zeeck


FSV Bentwisch – Güstrower SC II 1:0 (1:0)

Ein herber Rückschlag für den GSC im Abstiegskampf in einem Spiel auf schwachem Niveau. Personell waren die Güstrower abermals arg gebeutelt – lediglich die beiden E-Junioren Tim Ole Waßmann und Maximilian Malchow sorgten dafür, dass GSC-Trainer Holger Kern Wechselspieler zur Verfügung standen. In der ereignisarmen ersten Hälfte prägten unnötige Ballverluste und technische Unzulänglichkeiten das Duell. Zweimal waren die GSC-Jungs dennoch nah dran an der Führung, doch sowohl den Volleyschuss von Mitja Thormann als auch einen Kopfballversuch von Maximilian Malchow konnte die Bentwischer Defensive in höchster Not von der Linie kratzen. Auf der Gegenseite sorgte kurz vor der Pause eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft für den Rückstand: Während Paul Schulz den ersten Versuch noch sehenswert parierte, war er im Nachschuss machtlos (23.).

Zu Beginn des zweiten Durchgangs warfen die Güstrower kämpferisch noch einmal alles in die Waagschale und schnürten den Gegner förmlich in dessen Hälfte ein. Zählbares sprang dabei jedoch nicht heraus.

GSC DII: Schulz – Rydin, Lange, Schuller, Waßmann, Thormann, Schultz, Schuller, Malchow, Warnick


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