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Lokaler Sport Güstrower Anzeiger

12. Dezember 2017 | 07:38 Uhr

Laufsport : Seuchensaison 2015 abhaken

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Läuferin Anne-Kathrin Litzenberg verletzt sich erneut

Leider unter keinem guten Stern stand die Reise einiger Tri-Fun-Athleten aus Güstrow ins Nachbarland Schleswig-Holstein zum 8. Stadtwerke-Lübeck-Marathon.

Das Trio, das die volle Marathondistanz in Angriff nehmen wollte, fiel schon vor dem Start auseinander, weil Andreas Berndt krankheitsbedingt nicht antreten konnte. Große Hoffnungen hatte sich Stephan Trettin gemacht (SVZ berichtete kurz). Nach einer langen und gut verlaufenen Vorbereitungsphase sollte in Lübeck eine neue persönliche Bestzeit über die klassische Distanz herausspringen. Die Bedingungen dafür waren auch gar nicht so schlecht: nur leichter Nieselregen und kaum Wind sorgten dafür. Auf dem Hinweg aus der Lübecker Innenstadt bis zum Ostseebad Travemünde lief auch alles noch nach Plan. Doch auf dem Rückweg saugten die vielen Hügel und schließlich noch das erneute Durchlaufen des Herrentunnels die Kraft aus den Beinen. Der 29-Jährige musste das Tempo immer weiter drosseln und war schließlich froh, das Ziel in 2:59:03 Stunden noch unter der 3-Stunden-Marke zu erreichen. Als 12. des 377 Finisher zählenden Gesamtfeldes und Vierter seiner Männer-Altersklasse vollbrachte Stephan Trettin zwar eine tolle Leistung, für den nächsten Marathon – hoffentlich im kommenden Frühjahr – aber hat er sich schon eine Trainingsumstellung vorgenommen, um dann endlich die begehrte 2:50:00-Stunden-Marke zu knacken.

Wenigstens Axel Mayer war mit seinem Marathondebüt in Lübeck zufrieden. Der M-45-er benötigte 3:43:04 Stunden für die schwere Strecke und kam damit als 27. seiner Altersklasse ins Ziel.

Tri-Fun-Kamerad Frank Pillasch begnügte sich mit der Halbmarathondistanz, benötigte 2:08:18 Stunden dafür und belegte damit den 55. Platz in seiner Altersklasse M 50.

Ganz schlimm erwischte es aber Anne-Kathrin Litzenberg. Nach einer langen Verletzungspause – Ermüdungsbruch im linken Sprunggelenk – gerade wieder halbwegs in Form gekommen, war sie am Start über die 10 Kilometer. Doch nach etwa der Hälfte der Strecke musste die vielseitige Sportlerin das Rennen schon wieder wegen starker Schmerzen – diesmal im rechten Fuß – beenden. Da auch nach einigen Tagen die Schmerzen nur ein bedingtes Gehen zulassen, heißt es für die 24-jährige Beamtin nun: die Seuchensaison 2015 abhaken, auch diese Verletzung mit Geduld auskurieren und dann das Laufjahr 2016 mit neuem Mut angehen.

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