fussball : Schlimmeres verhindert

Wibke Wawerek (l.), gewohnt einsatzstark, hier in einem früheren Spiel in Schwerin
Wibke Wawerek (l.), gewohnt einsatzstark, hier in einem früheren Spiel in Schwerin

Fußball-Verbandsliga Frauen, 8. Spieltag: FSV Schwerin – Güstrower SC 6:0 (3:0)

svz.de von
18. März 2014, 06:00 Uhr

Nur elf Spielerinnen standen GSC-Trainer Matthias Köller beim Rückrundenauftakt der Güstrower Fußballfrauen in Schwerin verletzungsbedingt zur Verfügung. Die Barlachstädterinnen wollten nach einer guten Vorbereitung kämpferisch beim Tabellenzweiten dagegen halten und so lange wie möglich die Null halten.

Dieses Vorhaben hielt aber nur bis zur 8. Minute, als die Schwerinerinnen einen Stellungsfehler in der neu formierten Güstrower Vierer-Abwehrkette zum 1:0 nutzten. In der Folge entwickelte sich das erwartete Spiel, rannten die Landeshaupt-städterinnen gegen den gut organisierten Abwehrverband der Güstrowerinnen an. Kluges Abwehrverhalten der Güstrowerinnen verhinderten, dass sich die Heimmannschaft aber lange Zeit keine weiteren Torchancen erspielen konnte. In der 23. Minute erzielte der FSV nach einer unübersichtlichen Strafraumaktion dann doch das 2:0. Kurz darauf hatte Juliane Plückhahn die größte Torchance der Güstrowerinnen, schoss nach einem schönen Alleingang durch das gegnerische Mittelfeld jedoch knapp am Pfosten vorbei (27.). Nach einer schönen Kombination erzielte Schwerin wenig später das 3:0, was auch gleichzeitig der Halbzeitstand war.

Gewillt, weiterhin den Angriffswellen der Gegnerinnen stand zu halten, begannen die Barlachstädterinnen die 2. Halbzeit. Ein vermeintliches Handspiel im Strafraum veranlasste Schiedsrichter Alexander Dutz zu einem Elfmeterpfiff, was zum 4:0 führte (53.). Davon aber nicht wirklich beeindruckt, kämpften die Güstrowerinnen weiter und konnten durch ihr engagiertes Abwehrverhalten viele Schweriner Angriffe entschärfen.

Auch wenn in der 70. und 78. Minute die Schwerinerinnen dann noch die Tore fünf und sechs erzielten, zeigte sich GSC-Trainer Köller nach dem Schlusspfiff positiv gestimmt: „Ich bin mit der Mannschaftsleistung sehr zufrieden. Alle Spielerinnen sind an ihr Limit gegangen und haben ihre Aufgaben bestens erfüllt.“



GSC: Wulf – Schmidt, Gollnik, Wawerek, Ohde, Röll, Paschke, Plückhahn, Zimmer, Antes, Reichenau


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