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Handball : Rumpftruppe schlägt sich achtbar

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Handball-MV-Liga: Männliche A-Jugend des Schwaaner SV unterliegt bei der SG Grimmen/Loitz mit 23:29 (7:14)

Personell arg gebeutelt, schlug sich die A-Jugend des Schwaaner SV in der MV-Liga bei Spitzenreiter SG Grimmen/Loitz achtbar und unterlag „nur“ mit 23:29 (7:14).

Die Vorzeichen für dieses Spiel sahen gar nicht rosig aus. Bei der Abreise war es dann tatsächlich die Minimalstärke, sprich sieben Spieler, die sich auf die Fahrt nach Grimmen aufmachten. So lautete von Beginn an das Ziel, ein akzeptables Spiel abzuliefern und vor allem sich die Kräfte für 60 Minuten klug einzuteilen. Der SSV sah sich 14 Spielern der SG gegenüber, die natürlich mit vollem Tempo in jeden Angriff gingen, um die Warnowstädter frühzeitig an ihre physischen Grenzen zu bringen. Die Maßgabe, möglichst lange Angriffe zu spielen, wurde allerdings kaum beherzigt, oftmals wurde zu schnell und auch zu ungenau auf das Tor geworfen. Grimmen nutzte dies, um mit schnellen Kontern einfache Tore zu erzielen. Einzig Torhüter Tim Schulz war es zu verdanken, dass nicht schon in den Anfangsminuten der Abstand zu groß wurde. Mit sehenswerten Paraden hielt er den SSV noch einigermaßen im Spiel. Trotzdem stand es nach einer Viertelstunde 4:8 aus Schwaaner Sicht, und Trainer Detlef Vogt nahm eine Auszeit, um den Lauf der Gastgeber zu unterbrechen und den Spielern eine kurze Pause zu ermöglichen. Trotz nochmaligem Hinweis, längere Angriffe zu spielen, war der Schwaaner Nachwuchs bis zur Halbzeitpause immer wieder zu hektisch und leistete sich zudem einige technische Fehler. So setzte sich Grimmen bis zum Pausenpfiff auf 14:7 ab.

Die zweite Hälfte war lange Zeit ein Spiegelbild der ersten 30 Minuten. Die SG spielte hohes Tempo, wechselte immer wieder ihre Spieler durch und die Gäste waren viel zu ungeduldig. Schon in der 42. Minute zog Trainer Vogt die grüne Karte. Grimmen führte mit 22:12 und im eigenen Angriff lief nicht viel zusammen. Das war natürlich der ungewohnten Besetzung geschuldet, allerdings war die Wurfqualität in der Phase eine Katastrophe. Um ein Debakel zu vermeiden, mussten die Schwaaner ihre Spielweise ändern und alle Kräfte mobilisieren, um mehr Bewegung in den Angriff zu bringen. Dies gelang nicht sofort, im Gegenteil, gut zehn Minuten vor dem Ende führte der Gastgeber mit elf Toren. Dann ging aber nochmal ein Ruck durch die SSV-Mannschaft. Die Würfe fanden den Weg ins Tor und Tim Schulz hielt einige wichtige Bälle. So erkämpfte sich der Schwaaner Nachwuchs in den Schlussminuten ein respektables Ergebnis und erzielte die letzten drei Treffer in dieser ungleichen Begegnung. Spielerisch konnte das Team zwar nicht überzeugen, aber es war eine Energieleistung, zu der man allen gratulieren muss.

Schwaaner SV: Schulz – Kreim (4 Tore), Ziegler (4), Eisert (8/3), Hildebrandt (4), Synwoldt (2), Ohde (1)



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