Punkte gegen den Abstieg

Güstrows A-Junior, Julian Wiefel (l.), sorgte in Wismar für die Entscheidung.
Güstrows A-Junior, Julian Wiefel (l.), sorgte in Wismar für die Entscheidung.

Fußball-Verbandsliga A-Junioren: FC Anker Wismar – Güstrower SC 0:2 (0:0)

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09. November 2015, 10:24 Uhr

Die A-Junioren des Güstrower SC fuhren dank einer starken Mannschaftsleistung mit einem 2:0-Auswärtssieg beim FC Anker Wismar drei weitere Punkte gegen den Abstieg in der Fußball-Verbandsliga ein.

Die erste Viertelstunde belauerten sich die Mannschaften im Mittelfeld, klare Aktionen in Richtung gegnerisches Tor fehlten. Dann tauchte der GSC erstmals gefährlich vor dem Wismaraner Tor auf. Güstrow fand zunehmend besser ins Spiel, der Ball wurde immer wieder konsequent über die Außenbahnen in die gegnerische Hälfte getragen. Die Gastgeber wurden bei ihren Angriffsbemühungen meist durch Standards gefährlich. Lediglich in der 21. Minute musste Christoph Nath im Güstrower Tor bei einem Anker-Angriff Kopf und Kragen riskieren und klärte den Ball knapp zur Ecke. Auf der anderen Seite erarbeitete sich Güstrow mehrere hochkarätige Chancen, scheiterte jedoch mehrfach am guten Wismaraner Torhüter, der mit starken Paraden einen Torerfolg vereitelte. Kurz vor der Pause brannte es dann nach einem eigenen Freistoß lichterloh im Güstrower Strafraum und es war wohl eher dem Zufall zu verdanken, dass der GSC nicht in Rückstand geriet.

Nach dem Seitenwechsel war das Spiel in den ersten Minuten ein offener Schlagabtausch. Es bedurfte eines Eigentores in der 52. Minute, um die Güstrower auf die Siegerstraße zu bringen. Jan-Erik Küster drang in den gegnerischen Strafraum ein und wollte zu einem besser postierten Mitspieler passen. Ein Wismaraner lenkte den Ball dabei unhaltbar ins eigene Tor. Die Führung war verdient, Wismar bemühte sich in der Folge um den Ausgleich, brachte jedoch die gute Abwehr des GSC nicht in Verlegenheit. Torchancen des Gastgebers entstanden weiter durch die Freistöße. Der GSC versuchte nun hauptsächlich mit langen Bällen in die Spitze, die Entscheidung zu erzwingen. Mehrfach stand dabei wieder der gegnerische Torhüter im Blickpunkt. Erst in der letzten Minute brachte Julian Wiefel nach einem Zuspiel von Paul Fichelmann den Ball im Tor unter. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung, großer Einsatzbereitschaft und einer großen taktischen Disziplin verließ der GSC den Platz als verdienter Sieger.

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