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Mountainbike Orienteering : Premiere in den Heidbergen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Güstrower Heidberge erster Austragungsort des ersten offiziellen MTBO-Wettbewerbes in M-V

svz.de von
erstellt am 19.Sep.2014 | 10:49 Uhr

Bei der Bezeichnung „MTBO“ wird auch so mancher eingefleischte Sportfan verständnislos mit den Schultern zucken. Tatsächlich ist diese Variante des Orientierungslaufes (ausgesprochen: Mountainbike Orienteering), bei der die Posten mit dem Fahrrad angefahren werden müssen, kaum bekannt. Den Güstrower Heidbergen war es vorbehalten, Austragungsort des ersten offiziellen MTBO-Wettbewerbes in Mecklenburg-Vorpommern zu sein. Die Veranstaltung war zugleich ein Bundesranglistenwettbewerb. Da auch die dänischen „MTBO-er“ Punkte in ihrer Pokalwertung in Güstrow einfahren konnten, durften die Organisatoren um Anke und Nils Schmiedeberg auch rund 30 Gäste aus dem Nachbarland an der Schule in Mühl Rosin begrüßen.

Beim MTBO sind die zu findenden Posten im Gegensatz zum Orientierungslauf grundsätzlich an den Wegen aufgestellt. Das erfolgt, um den Wald nicht zu strapazieren. Da in den Karten aber auch nähere Bezeichnungen für den Postenstandort fehlen, muss man schon mit Argusaugen durch den Wald fahren, um die rot-weißen Posten möglichst schnell und in der richtigen Reihenfolge zu finden. Dass das gar nicht so einfach ist, mussten einige der einheimischen Teilnehmer in der Beginner-Klasse erfahren. So mühte sich Andreas Bernd allein an einem Posten fast eine Dreiviertelstunde. Doch seine Ausdauer wurde belohnt. Schließlich fand der 31-Jährige vom Tri Fun Güstrow alle Posten und beendete so das Rennen in der Wertung.

Mit etwas mehr Erfahrung ausgerüstet war da schon sein Vereinskamerad, Lars Schmiedeberg. Er musste in seiner Altersklasse H 40 nur einem dänischen Sportfreund den Vortritt lassen und kam als Zweiter noch vor den beiden in der Bundesrangliste führenden Thomas Hartung (Werdau) und Jens Junghanss (Dresden) ein. Lars Schmiedeberg war damit der mit Abstand erfolgreichste Starter aus Norddeutschland.

In den vier Elitewettbewerben dominierten die Gäste das Geschehen an der Spitze recht eindeutig. Nur Michael Benjamin aus Werdau gelang es, den Dänen wenigstens auf der Mitteldistanz einen Gesamtsieg wegzuschnappen.


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