leichtathletik : Pokalwertungen durchgewirbelt

Start zu den Stunden-Runden auf dem Rodelberg
Start zu den Stunden-Runden auf dem Rodelberg

Leichtathletik: 31. Güstrower Sommer-Stundenlauf-Serie, der 3. Durchgang / Freitag zum Abschluss Stunden-Paarlauf

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29. Juli 2014, 06:00 Uhr

Läufer sind Wärme gewöhnt und so fanden sich auch zum 3. Durchgang der 31. Güstrower Sommer-Stundenlauf-Serie wieder 31 Aktive ein, um trotz schweißtreibender Bedingungen in den Heidbergen Spaß am Sport zu haben und die persönliche Fitness zu testen. Darunter waren nicht nur Läufer aus Güstrow und Umgebung, auch Aktive aus Rostock und München, Münster und Gotha waren unter den Startern.

Nebenbei ging es auch darum, die Gewinner der Wanderpokale in der Sonderwertung, die nicht nur die Laufleistung sondern auch Alter und Gewicht berücksichtigt, zu ermitteln. Die wurde an der Spitze noch einmal kräftig durcheinander gewirbelt.

Zunächst setzten sich bei den Kindern die Brüder Kuntermann, Hannes (11 Jahre/6209 Meter/282,23 Punkte) und Mattes (10/5449/272,45), an die Spitze der Pokalwertung. Doch weil Merlin Schwark aus Vorderbollhagen es nicht rechtzeitig zum Start der Halbstundenläufer nach Güstrow geschafft hatte, durfte der Zehnjährige gemeinsam mit den Erwachsenen starten und beendete nach 30 Minuten seinen Lauf. Da hatte er tolle 5791 Meter zurückgelegt und so mit 289,55 Punkten den Sieg in der Kinderwertung errungen.

Schnellster Läufer über die halbe Stunde war wieder Tobias Naß. Der 18-Jährige aus Kritzkow übertraf erstmals die 8-Kilometer-Grenze, legte mit 8188 Metern einen hervorragenden Grundstein für eine sehr gute Leistung über die ganze Stunde – vielleicht ja im nächsten Jahr.

Beim Stundenlauf gab Frank Schütz vom LSV Güstrow zum ersten Mal seine Visitenkarte auf der Stundenrunde in den Heidbergen ab. Der 55-Jährige ist seit vielen Jahren sehr erfolgreich im Landeslaufcup unterwegs. Gleichmäßig wie eine Uhr legte Schütz Runde um Runde zurück. Am Ende verfehlte er die Jahresbestmarke des acht Jahre jüngeren Nils Schmiedeberg um ganze 47 Meter und kam auf 14 903 Meter. Auf den Plätzen folgten der Groß Grabower Landwirt Jörg Glasenapp (14 570 m) und der Laager Bernd Jänike (14 256 m).

Mit der Vergabe des Wanderpokals der Sonderwertung aber hatten diese „Leichtgewichte“ nichts zu tun. Hier griff der Parchimer Günter Wolf erstmals in diesem Jahr ins Geschehen ein. Und der 73-jährige Pokalgewinner des Jahres 2012 war wieder sehr erfolgreich. Wirklich bemerkenswerte 12 188 Meter legte der Senior des Feldes zurück, kam so auf 232,84 Punkte – und den Sieg in der Pokalwertung. Fred Bauske (56) aus Mechelsdorf an der Ostsee kam auf 14 225 Meter und verdrängte mit 231,35 Punkten den bis dahin Führenden Cupverteidiger, Dieter Werner, um ganz 0,1 Punkte (gleich 10 Meter) sogar noch auf Rang 3.

Auch bei den Damen gab es noch eine Veränderung an der Spitze der Pokalwertung. Die bis dahin Führende, Beate Hahn aus Mühl Rosin, steigerte sich zwar um über 300 auf 10 695 Meter. Doch Sabine Siegmund, die seit 1998 bereits sechsmal den Pokal gewonnen hatte, stellte sich nach einem anstrengenden Achtstundentag als Rettungsschwimmerin am Inselseestrand der Konkurrenz. Und obwohl die allesamt jüngeren Konkurrentinnen schneller waren, konnte die Lehrerin von der Schule Lalendorf mit 173,88 Punkten nun den siebenten Erfolg erringen. Hinter Beate Hahn (161,01 Punkte) kam Maren Sprögel (160,40) auf Rang 3.

Zum Abschluss der 31. Güstrower Sommer-Stundenlauf-Serie, gibt es diesen Freitag den Stundenpaarlauf. Dann kann wieder jeder mit jedem ein Laufpaar bilden. Während der Partner läuft, hat man selbst Pause und kann sich so immer ein wenig ausruhen. Eine kleine Wertung erfolgt ebenfalls in den Kategorien: weibliche und männliche Paare sowie Mixed-Teams. Start ist um 18 Uhr, und wer rechtzeitig auf dem Großen Rodelberg erscheint, findet bestimmt auch eine Partnerin bzw. einen Partner, mit dem das Unternehmen „Stundenpaarlauf“ gemeinsam angegangen werden kann.



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