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Lokaler Sport Güstrower Anzeiger

24. Oktober 2017 | 04:30 Uhr

Laufsport : Pokale haben neue Besitzer

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Abschluss der Güstrower Sommer-Laufserie mit Stundenpaarlauf

Als am Freitagnachmittag die ersten harten Beats vom Inselseefest hinauf in die Heidberge schallten, kamen dort auf dem Großen Rodelberg die Ausdauerfreaks zusammen, um mit dem traditionellen Stundenpaarlauf die 34. Güstrower Sommer-Stundenlauf-Serie abzuschließen.

Bei solch einem Paarlauf wechseln sich die beiden Läufer zwar nach jeder Runde ab und man kann sich in der Pause erholen, doch komischerweise wird die Pause (gefühlt) immer kürzer und der zunächst nur leichte Anstieg in der Mitte der Runde immer länger und steiler. Trotzdem hatten alle Teilnehmer und Zuschauer viel Spaß und mit den üblichen Frotzeleien lässt sich auch diese „Quälerei“ überstehen.
Als nach einer Stunde die zurückgelegten Strecken ermittelt waren, hatten schließlich Hannes Kuntermann und Torsten Berth mit 17.172 die meisten Meter auf ihrem Konto angesammelt – immerhin über einen Kilometer mehr als das vorjährige Siegerpaar.

Nicht nur als Läufer, auch im richtigen Leben sind Anne-Kathrin Litzenberg und Stephan Trettin ein Paar. Dass sie sogar das schnellste in Güstrow sind, bewiesen sie mit 16.588 Metern, der zweitbesten Leistung des Abends und damit natürlich dem Sieg in der Mixed-Wertung.

Ebenfalls die 16-Kilometer-Marke übertrafen die Brüder Lukas und Mattes Kuntermann mit 16.398 Metern. Den dritten Platz in der Männerwertung belegten Sven Abrokat und dessen ehemaliger Schüler, Ole Reinholdt (15.381 m).

Im Anschluss an den Lauf fand die Siegerehrung der Sommer-Laufserie statt. Während Fred Bauske seinen Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen konnte, fanden bei den Frauen und bei den Kindern die Wanderpokale neue Besitzer. Die neuen Inhaber sind Anne-Kathrin Litzenberg und die erst 8-jährige Natalia Kuberka aus Laage.

Neben der Ehrung der Besten konnte aber auch noch ein anderes Ergebnis verkündet werden. Obwohl die Laufserie eine Veranstaltung ohne jegliche Sponsoren ist, einfach eine Veranstaltung von Läufern für Läufer, und obwohl die Serie in diesem Jahr – wohl hauptsächlich witterungsbedingt – so wenige Teilnehmer wie lange nicht aufzuweisen hatte, kamen durch die Startspenden der insgesamt rund 50 Aktiven zwischen 7 und 71 Jahren 100 Euro zusammen, die nun dem Team „Mike Möwenherz“ zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen zur Verfügung gestellt werden können. Das Team der Universität Rostock begleitet Familien mit unheilbar kranken Kindern auf ihrem schweren Weg. Da nicht alle Kosten von den Krankenkassen übernommen werden, ist diese Aktion auf Spenden angewiesen. Läuferinnen und Läufer der Güstrower Sommerserie freuen sich, einen kleinen Beitrag leisten zu können.

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