Schach : Pleite in der vierten Runde

Olof Rößler von der SG Güstrow/Teterow III traf in der Bezirksliga-Begegnung gegen Eintracht Neubrandenburg III auf einen um über 400 Wertungspunkte besseren Spieler und erreichte am Spitzenbrett ein Remis.
Olof Rößler von der SG Güstrow/Teterow III traf in der Bezirksliga-Begegnung gegen Eintracht Neubrandenburg III auf einen um über 400 Wertungspunkte besseren Spieler und erreichte am Spitzenbrett ein Remis.

Schach: Alle vier Mannschaften der SG Güstrow/Teterow kassierten Niederlagen

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14. Dezember 2017, 05:00 Uhr

Komplette Pleite für die Schachgemeinschaft Güstrow/Teterow. In der vierten Runde mussten alle vier Mannschaften über Niederlagen quittieren. „Leider hatten wir wieder zahlreiche Stammspieler nicht zur Verfügung, so dass sich die Misere durch alle Mannschaften zog“, versuchte Vereinschef Lutz Ebert eine Erklärung.

In der Verbandsliga, der höchsten Spielklasse in Mecklenburg-Vorpommern, sah es lange nach einer Punkteteilung gegen die Schachfreunde Ostsee Warnemünde aus. Siegfried Hornecker, Gerd Dettmann, Clemens Armbrüster, Bernd Kiel, Holger Dettmann, Armin Waschk und Alexander Luther gestalteten ihre Partien ausgeglichen. Durch eine Niederlage am siebenten Brett ging das Spiel aber 3,5:4,5 für Güstrow/Teterow verloren. Am 21. Januar müssen die Schachspieler aus der Barlach- und Bergringstadt beim Tabellennachbarn ASV Wismar antreten. Dem Gesetz der bisherigen Serie – ein Sieg, eine Niederlage, ein Sieg, eine Niederlage – folgend, wäre da wieder ein Erfolg an der Reihe.

Lange Zeit konnte auch die zweite Mannschaft der SG, Aufsteiger in die Landesliga, im Spiel gegen den Schachclub Seehotel Binz-Therme Rügen mithalten. Nach dem kampflosen Punktgewinn durch André Jeske folgten Punkteteilungen von Joachim Kalettka, Bernhard Figurski und Steven Jaster. Dann aber brach das Unheil durch Niederlagen am vierten, fünften und zweiten Brett über Güstrow/Teterow II herein. Ein Remis durch Harald Janisch am Spitzenbrett stellte den 3:5-Endstand her, wodurch die Mannschaft auf den vorletzten Tabellenplatz abrutschte.

Ganz arg traf es die dritte Mannschaft der SG in der Bezirksliga gegen Eintracht Neubrandenburg III. An allen Brettern ihren Gegnern nach Wertungszahlen klar unterlegen, mussten die Gastgeber eine hohe 0,5:7,5-Niederlage hinnehmen. Einziger Lichtblick: am Spitzenbrett holte Olof Rößler ein Unentschieden gegen einen um mehr als 400 Wertungspunkte stärkeren Gegner. Durch die Niederlage behält die Dritte der SG die rote Laterne. Nächster Gegner ist der gegenwärtige Tabellenzweite Makkabi Rostock.

Und schließlich zog auch die vierte Mannschaft gegen Blau-Weiß Neukloster II in der Bezirksklasse mit 1:3 den Kürzeren. Einzig Stefan Gesell konnte seine Partie gewinnen.



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