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Lokaler Sport Güstrower Anzeiger

24. November 2017 | 03:12 Uhr

Schach : Personalsorgen in allen Teams

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Schach: SG Güstrow/Teterow I startete mit einem Sieg in die neue Saison, aber alle anderen Teams mussten Lehrgeld zahlen

svz.de von
erstellt am 18.Okt.2017 | 05:00 Uhr

Mehr als durchwachsen verlief der Start der Schachmannschaften der SG Güstrow/Teterow in die neue Saison. Einen Sieg konnte nur die erste Mannschaft verbuchen, alle anderen Begegnungen der niederklassigen Teams gingen verloren.

Als Absteiger aus der Oberliga in die Verbandsliga war die SG favorisiert gegen die zweite Mannschaft des Greifswalder SV. Dass es am Ende ein knapper 4,5:3,5-Sieg der Güstrow/Teterower wurde, lag an den großen Besetzungsschwierigkeiten der ersten Mannschaft. Mit nur drei Stammspielern reisten die Spieler aus der Barlach- und Bergringstadt an die Küste. Die Begegnung ließ denn auch an Dramatik nichts zu wünschen übrig. Zunächst gerieten die Gäste durch eine Niederlage am sechsten Brett ins Hintertreffen. Den postwendenden Ausgleich schaffte Clemens Armbrüster. Nach erneuter Niederlage am vierten Brett war es Armin Waschk am Spitzenbrett, der wieder für den Ausgleich sorgte. Nach einem tollen Remis von Pia-Milena Jörs – mit ihr spielte erstmals eine Frau in der ersten Mannschaft – hieß es 2,5:2,5. Durch einen vollen Punktgewinn von Siegfried Hornecker ging Güstrow/Teterow erstmals in Führung. Doch die Freude währte nur kurz. Nach der Verlustpartie am dritten Brett und dem erneuten Ausgleich richteten sich alle Augen auf das zweite Brett. Dort bewies Alexander Luther Nervenstärke und machte mit seinem Sieg den Auswärterfolg von Güstrow/Teterow perfekt.

Die Besetzungsmisere der ersten Mannschaft hatte leider auch Auswirkungen auf das zweite und dritte Team der SG Güstrow/Teterow. Beide Mannschaften hatten in der vergangenen Saison den Aufstieg in die nächsthöhere Klasse geschafft, konnten aber zum ersten Punktspiel nur mit jeweils einem Stammspieler antreten. So kassierte die SG Güstrow/Teterow II beim an durchweg allen Brettern klar besser besetzten SV Motor Wolgast eine 1,5:6,5-Niederlage. Die Punkte für die Gäste errangen Harald Janisch am Spitzenbrett und Joachim Kalettka, der seine Partie unentschieden gestalten konnte.

Die dritte Mannschaft, frisch in die Bezirksliga aufgestiegen, stand gegen SC Think Rochade Rostock auf verlorenem Posten. Den halben Punkt bei der derben 0,5:7,5-Niederlage erkämpfte Dr. Jürgen Wisliceny am Spitzenbrett.

Schließlich verlor auch Güstrow/Teterow IV in der Bezirksklasse mit 0,5:3,5 bei SC Think Rochade Rostock. Den halben Punkt für den Gast gewann Frans Dressler.

Fazit der ersten Runde: Es kann nur besser werden. Vor allem hofft der Verein, dass den Mannschaften in den nächsten Runden möglichst alle Stammspieler zur Verfügung stehen.



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