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Lokaler Sport Güstrower Anzeiger

17. August 2017 | 10:08 Uhr

Faustball : Nur phasenweise mitgehalten

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

2. Faustball-Bundesliga: Güstrower Damen mit Sieg und Niederlage

Am vergangenen Sonntag reisten die Damen des Güstrower SC zum Spieltag in der 2. Faustball-Bundesliga nach Berlin. Dort hatten sie sich zunächst mit dem TSV Wiemersdorf auseinander zu setzen.

Der Aufsteiger aus Schleswig-Holstein ist eine sehr junge Mannschaft, die bisher in der 2. Liga noch keinen Satz gewinnen konnte. Dabei sind spielerisch wertvolle Ansätze keineswegs zu übersehen, sodass auch die GSC-Frauen auf der Hut sein mussten, um sich nicht überraschen zu lassen. Das gelang ihnen nach einigen Startschwierigkeiten auch recht souverän. Vor allem Kathleen Keinert spielte in der Abwehr nahezu fehlerlos und leitete damit die Güstrower Offensivaktionen effektiv ein. Immer wieder fand dann Diana Hürst im Hauptschlag Lücken in der Wiemersdorfer Abwehr und punktete regelmäßig, obwohl die Zuspiele wegen des recht weichen Rasens oft nicht hoch genug gesetzt werden konnten. Den Rest erledigte Diana Freiknecht mit ihrem wirkungsvollen Service. Der 3:0 (11:7, 11:6, 11:8)-Erfolg war im Grunde nie in Gefahr.

Das zweite Spiel gegen Stern Kaulsdorf nahm dann einen aus Güstrower Sicht grundsätzlich anderen Verlauf. Kaulsdorf besaß eine wesentlich stärkere Angriffsspielerin als Wiemersdorf, und diese sorgte eins ums andere Mal für Probleme bei der Ballannahme durch die Gäste. Güstrow kam so viel zu selten zu einem geordneten Spielaufbau, um selbst in die Offensive zu kommen. Selbst bei guten Aufschlägen hatte die Berliner Abwehr zunehmend weniger Schwierigkeiten und bereiteten so die Überschläge ihrer starken Hauptangreiferin zielstrebig vor. Der GSC war in dieser Situation auch nicht in der Lage über eine Veränderung der taktischen Grundausrichtung dem Spiel eine entscheidende Wende zu geben. Nur phasenweise konnte im 1. und 2. Satz ein ausgeglichenes Spiel erzwungen werden. Folgerichtig verlor der GSC dieses Spiel 0:3 (7:11, 7:11, 3:11).



GSC: Freiknecht, Hürst, Karasz, Rosenow, Vogelsang, Keinert


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