Nachwuchsfußball : Nur die A-Jugend punktet

Wie der große Bruder Ole in der ersten Männermannschaft, räumt Nik Schuller (Nr. 77) bei den Güstrower A-Junioren als Sechser ab.
Wie der große Bruder Ole in der ersten Männermannschaft, räumt Nik Schuller (Nr. 77) bei den Güstrower A-Junioren als Sechser ab.

Fußball-Verbandsliga: Ältester Nachwuchs des Güstrower SC schlägt den PSV Wismar mit 5:2

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04. Dezember 2019, 05:00 Uhr

In der Fußball-Verbandsliga langte es zuletzt nur für die A-Junioren des Güstrower SC zu einem Sieg, die B- und C-Jugend ging leer aus.


A-Junioren

Allerdings musste der älteste Nachwuchs des GSC im Heimspiel gegen den PSV Wismar erst einmal einen 0:2-Rückstand verdauen. Dieser resultierte aus einem ganz schwachen Auftritt in den ersten 20 Minuten. Danach besserten sich die Güstrower erheblich. Nach einer schnellen Passfolge durch die Mitte setzte sich Vincent Warnick in der 26. Minute am Strafraum durch und erzielte den Anschlusstreffer. Bereits sechs Minuten später war es wieder Vincent Warnick, der nach einem klugen Zuspiel von Mitja Thormann den Ausgleich erzielte.

Auch nach dem Seitenwechsel bestimmte der GSC das Spiel. Folgerichtig markierte Jaques Loua in der 52. Minute den Führungstreffer aus einem Gewühl heraus. Dann erlahmte jedoch der Schwung der Gastgeber und der PSV Wismar wurde wieder gefährlicher vor dem GSC-Tor von Paul Schulz. Es benötigte etwa eine Viertelstunde, bis der GSC aus seiner Lethargie erwachte. Nach einem Dribbling über die linke Seite wurde Mitja Thormann in der 69. Minute im Strafraum regelwidrig vom Ball getrennt. Den fälligen Strafraum versenkte der Gefoulte selber. Die Barlachstädter kontrollierten in der Folge weiter das Geschehen und in der 89. Minute stellte Mitja Thormann mit seinem zweiten Treffer den 5:2-Endstand her.

Güstrower SC: Schulz – Schultz, F. Warnick, Krüger, Stridde, Thormann, Schuller, Hagen, Geltmeier (84. Hinnerichs), Loua (67. Hein), V. Warnick


B-Junioren

Nach der schlechtesten Saisonleistung kassierte der Güstrower SC gegen den Tabellenvorletzten FC Mecklenburg Schwerin II eine 0:1-Heimpleite. Der GSC bekam einen heftigen Dämpfer und recht schmerzvoll aufgezeigt, dass er jede Woche auf’s Neue seine volle Leistung bringen muss, um Spiele zu gewinnen. Schwerin verteidigte knallhart und stand hinten sehr sicher. Viele Grätschen taten ein Übriges und kauften den Gastgebern den Schneid ab. Ein richtig zwingender GSC-Abschluss kam in der zweiten Halbzeit nicht zustande. Stattdessen machte man es den Schwerinern auf der anderen Seite leicht, die Punkte aus Güstrow mitzunehmen. Nach einer Ecke standen gleich drei Gäste-Spieler völlig blank und brauchten sich eigentlich nur noch abzusprechen, wer den Ball letztendlich über die Linie drückt (57.).

Güstrower SC: Aaron Bohn – Tristan Otte, Leon Toni, Maximilian Schenkluhn (Ruben Möbius), Henning Krause, Marvin Nehls, Leon Sieber (Rahman Alabdul), Charly Hoffmann (Paul Bukowski), Maximilian Malchow, Tim-Ole Waßmann, Mahdi Gholam

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C-Junioren

Der Güstrower SC rutschte nach der 2:6-Heimschlappe gegen den FC Förderkader René Schneider U15 von einem der Plätze der Meisterrunde (1 bis 6) und ist nun Siebter.

Dabei begannen die Gastgeber druckvoll. In der 11. Spielminute schob Louis Dräger zum bis dato verdienten Führungstreffer ein. Danach überließ der GSC dem Gast das Spielgeschehen und bekam die beiden schnellen Angreifer nicht entscheidend in den Griff. Unterstützt von Güstrower Fehlern im Abwehrverhalten fielen gleich drei Treffer für den FC Förderkader in der ersten Hälfte.

Nach dem Seitenwechsel leistete sich der GSC wieder einen kapitalen Bock in der Defensive und musste den vierten Treffer hinnehmen. Nochmals durch das zwischenzeitliche 2:4 durch Maximilian Klein Mut schöpfend, versuchten die Güstrower, den Anschlusstreffer zu schaffen. Trotz aller Bemühungen fiel kein weiterer GSC-Treffer, stattdessen machten die Rostocker noch das halbe Dutzend voll.

Güstrower SC: Johann Frick, Johann Gerstenberger, Franz Hagemoser, Friedrich Rädke, Richard Rädke, Louis Dräger, Robin Vetter, Maximilian Klein, Mathis Bradatsch, Karl-Ove Dauber, Tjalf Schmidt – Sean-Colin Rybacki, Eric Lingies, Tristan Mischke


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