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Faustball : Novum: zwei Frauen-Teams in Liga zwei

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Bundesligavorbereitung der Güstrower Faustballer in der abschließenden Phase

svz.de von
erstellt am 24.Okt.2014 | 13:43 Uhr

Nach einer vierwöchigen Pause zwischen der Feldsaison und der Hallensaison beginnt der Punktspielbetrieb für die Güstrower Faustballer am ersten Novemberwochenende. Die neu formierte Männermannschaft muss am 1. November zum 1. Punktspieltag der 2. Bundesliga nach Bademeusel. Am Wochenende darauf steigen auch die Frauen mit einem Heimspieltag in die Punktspiele der 2. Bundesliga ein. Sie spielen am 9. November, Sonntag ab 11 Uhr, in eigener Halle gegen den VfK 1901 Berlin. Bereits am Sonnabend davor (8. November, 14 Uhr) haben die Männer ihre ersten Heimspiele gegen den TSV Gnutz und gegen Lok Rangsdorf.

Nach dem die Männer und die Frauen in der vergangenen Hallensaison in der 1. Bundesliga unterwegs waren, beide Mannschaften aber die Erstklassigkeit nicht sichern konnten, kommt es in dieser Saison zu einer Neuformation der Teams. Junge Spieler bzw. Spielerinnen müssen verstärkt in die Mannschaften integriert werden. Abgänge sind zu verkraften. Bei den Männern hat Güstrows Angriffsass Hannes Martens die Mannschaft in Richtung Stern Kaulsdorf verlassen. Er findet dort in der 1. Liga eine neue sportliche Herausforderung. Das gilt auch für Diana Hürst, die ebenfalls mehrere Jahre eine wesentliche Stütze im Damenangriff war.


Männer müssen Aufgaben verteilen


Bei den Männern müssen die Angriffsaufgaben künftig auf mehr Schultern verteilt werden als bisher. Die erfahrenen Spieler Marco Schröder, Axel Elsner, Mario Wunderlich werden sich dafür einbringen müssen. Klar ist aber auch, dass alle hoffen, dass der 19jährige Dennis Mohns das Angriffsspiel des GSC prägen wird. Bei der Generalprobe beim Turnier in Merseburg ging dieses Konzept nur phasenweise auf. Zu viele Fehler unterliefen dem Güstrower Angriff noch. Platz acht war am Ende weniger als erwartet. Andererseits konnten sich die beiden Nachwuchsspieler Patrick Wienhöft und Tom Dabbert gut ins Güstrower Spiel einbringen. Man wird mit der Mannschaft Geduld haben müssen. Der Klassenerhalt in der 2. Liga sollte aber möglich sein.

Ganz anders stellt sich die Situation bei den Damen dar. In der vergangenen Hallensaison gab es keine 2. Liga Ost. Mannschaften, die dafür in Frage kamen, haben verzichtet, weil der finanzielle und organisatorische Aufwand ihnen im Vergleich zu ihren sportlichen Ambitionen zu hoch erschien. Nach dem am Ende der Saison feststand, dass der VfK Berlin und der GSC absteigen, bestand die 2. Liga zunächst nur aus diesen beiden Mannschaften. Danach gab es seitens der DFBL umfangreichen Bemühungen, die 2. Liga Ost wiederzubeleben. Immerhin besteht sie jetzt aus insgesamt sechs Mannschaften. Das auffällige Novum dabei: Der Güstrower SC spielt gleich mit zwei Mannschaften in dieser Liga. Er leistet auf diese Weise einen besonderen Beitrag für den leistungsorientierten Faustball im Osten Deutschlands und verschafft gleichzeitig seinen Jugendspielerinnen eine angemessene sportliche Herausforderung.


Zwei gleichwertige Truppen formiert


Trainer und Abteilungsvorstand haben sich dabei dafür entschieden, zwei sportlich gleichwertige Mannschaften zu formieren, jüngere und erfahrene Spielerinnen zu mischen. Dieses Konzept stellt sicher ein Risiko dar, weil die Mannschaften bisher nicht eingespielt sind. Während die Jugendspielerinnen noch vor drei Wochen die Deutsche Meisterschaft U16 bestritten, befinden sich alle anderen Frauen bereits seit Anfang September in der Vorbereitung auf die Hallensaison. Dass sie fit sind, ist spätestens seit dem vergangenen Wochenende klar. Da spielten sie sich beim Merseburger Turnier mit guten Leistungen bis ins Finale und unterlagen erst dort dem Erstligisten Stern Kaulsdorf (mit Diana Hürst). Sie sollen also in beiden Mannschaften für Struktur sorgen und die jungen Spielerinnen an das Bundesliganiveau heranführen.

 

 




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