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Laufsport : Nils Schmiedeberg sorgt für Novum

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

3. Durchgang der 33. Güstrower Sommer-Stundenlauf-Serie: Kirch Rosiner startete sowohl über 30 als auch 60 Minuten

Trotz besten Badewetters – der Parkplatz am Inselsee-Badestrand war überfüllt – kamen rund drei Dutzend kleine und große Sportler gleich gegenüber auf den Großen Rodelberg der Heidberge, um sich auch außerhalb des Wassers bei der Güstrower Sommer-Stundenlauf-Serie sportlich zu betätigen. Was noch niemandem in der über 30-jährigen Geschichte der Sommerläufe eingefallen war, hatte sich Nils Schmiedeberg vorgenommen. Er ließ sich bei der Anmeldung gleich zwei Startnummern aushändigen, um sowohl die halbe Stunde zu laufen als auch anschließend beim vollen Stundenlauf an den Start zu gehen. Und der Clou am Ende war: in beiden Läufen legte der Kirch Rosiner die längste Strecke zurück. In der halben Stunde waren es 7.677 Meter, bei der ganzen Stunde noch einmal 14.397 Meter. Dabei trabte Nils Schmiedeberg auch in der viertelstündigen Pause weiter, um nicht aus dem Rhythmus zu kommen. Grund für das ungewöhnliche Unterfangen: der Lehrer an der Goldberger Schule möchte die Sommerferien für eine längere Wettkampfreise in seiner Spezialdisziplin, den Orientierungslauf, nutzen. Dafür wollte er noch einmal kräftig Kondition tanken. Ab der nächsten Woche geht es dann durch fünf Länder (Österreich, Italien, Slowenien, Kroatien und Tschechien), in denen Schmiedeberg am Ende der Ferien nicht weniger als 17 OL-Wettkämpfe bestritten haben wird. Dafür ist dem ambitionierten Sportler ganz viel Glück zu wünschen.

Fast im Schlepptau von Schmiedeberg steigerte sich dessen Vereinskamerad vom Tri Fun Güstrow, Ulrich Boddien, auf die persönliche Jahresbestleistung von 14.288 Metern. Rang 3 in der Streckenwertung ging an Gerald Ullerich aus Lohmen, der es auf 13.395 Meter brachte.

Die schnellsten Damen kamen, wie schon beim 2. Durchgang der Serie, vom SC Laage. Manuela Model legte 10.538 Meter zurück, gefolgt von der erst 13-jährigen Pia-Marie Arendt (10.013 m) und der gleichaltrigen Tochter der Schnellsten, Leonie Model (9.895 m).

In der Pokalwertung der Laufserie, bei der neben der Laufleistung auch Alter und Gewicht der Teilnehmer(-innen) Beachtung finden, gab es auf den Spitzenplätzen keine Veränderungen mehr. Anke Heise aus Laage, die sich diesmal mit der halben Stunde begnügte und mit 5.653 Metern auch schnellste Läuferin war, sowie der Kühlungsborner Fred Bauske werden die Wanderpokale für mindestens ein Jahr beherbergen. Allein der Kinderpokal bleibt in der Barlachstadt. Den sicherte sich wie schon im Vorjahr Hannes Kuntermann vom Laufsportverein. Noch einmal verteidigen wird der Gymnasiast seinen Pokal allerdings nicht mehr können, denn als 15-Jähriger ist Hannes im nächsten Jahr nicht mehr in der Kinderklasse startberechtigt. Aber da ist ja noch der jüngere Bruder Mattes….

Beendet wird die diesjährige Sommer-Stundenlauf-Serie am 29. Juli mit dem Stundenpaarlauf an gleicher Stelle.

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