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Fußball-Verbandsliga, 4. Spieltag : Niederlagen-Serie der GSC-Junioren hält an

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

A- und B- Junioren des Güstrower SC nach Pleiten beim 1. FC Neubrandenburg weiterhin punktlos

svz.de von
erstellt am 22.Sep.2014 | 11:53 Uhr

Beim Aufstiegsaspiranten 1. FC Neubrandenburg unterlagen die A-Junioren des Güstrower SC knapp mit 0:1.

Die Gäste bauten ein Abwehrbollwerk auf, weil sie so lange wie möglich die Null halten wollten. Elf Güstrower verteidigten demnach aufopferungsvoll in der eigenen Hälfte. Die Gastgeber bestimmten eindeutig das Spielgeschehen, spielten sich jedoch keine nennenswerten Großchancen heraus. Der Güstrower Abwehrverbund um Florian Mertel und Dennis Bradatsch stand sicher und schob immer in die ballnahe Zone, wie vom Trainergespann vorgegeben. Zudem wurden einige Angriffe der Vier-Tore-Städter abgefangen und in Konter umgesetzt. Paul Fichelmann und Peter Hahn waren die Initiatoren für dieses Unterfangen. Jedoch fehlte im Abschluss die nötigte Durchschlagskraft. Den Höhepunkt des ersten Durchganges setzte Mertel nach eine Freistoßflanke von Fichelmann. Der Kopfball landete aber nur am Quergestänge der Neubrandenburger.

Auch in der zweiten Halbzeit verteidigte Güstrow stark. Nach und nach wurden die Neubrandenburger jedoch gefährlicher und die Konzentration der Güstrower ließ nach. Ein Pfostenschuss und ein gehaltener Elfmeter von Quasdorf (70.) waren noch nicht Warnsignal genug. Nach einem Foul am Strafraum wurden die Nachlässigkeiten der Güstrower bestraft und der 1. FC Neubrandenburg 04 erzielte den umjubelten Siegtreffer per Freistoß.

„Es ist zu sehen, dass der Teamgeist auch nach einer Serie ohne Punktgewinne stimmt. Es wird sich Woche für Woche im Training verbessert“, sagt GSC-Coach Tom Hagemann. Auch für die B-Junioren des Güstrower SC gab es beim 1. FC Neubrandenburg nichts zu bestellen. Sie unterlagen mit 1:4. „Wir sind um die Erkenntnis reicher, dass man solche Mannschaften nur bezwingt, wenn man kämpferisch und läuferisch alles in die Waagschale wirft“, sagt Güstrows Trainer Ingolf Schwartz.

Neubrandenburg erzielte von Anpfiff weg eine gewissen Feldüberlegenheit, ließ vor allem den Ball gekonnt in den Reihen laufen. Nach einem schnell vorgetragenen Angriff entsprang die Führung der Gastgeber, als ihr Stürmer nur noch einschieben musste. Ein eher zweifelhafter Elfmeter verhieß kurz darauf nicht Gutes, den Ole Schulz im Tor jedoch hervorragend parierte. Fortan ging ein Ruck durch die GSC-Truppe. Völlig überraschend erzielte sie dann sogar den Ausgleich. Nils Petersen schlug eine Flanke in den Strafraum, die der Torwart nicht festhalten konnte. Als Jan-Erik Küster diesen auch noch unter Druck setzte, trudelte der Ball über die Linie. Fehlender Cleverness ist es zuschreiben, als unmittelbar kurz vor der Pause unnötig zu einer Ecke geklärt wurde und im Anschluss daran das 2:1 fiel.

Nach der Pause mühte man sich auf Seiten des GSC, den erneuten Ausgleich zu erzielen, blieb in vielen Aktionen aber glücklos. Die Gäste schafften es oft nur unzureichend, den Ball kontrolliert in den eigenen Reihen zu halten, blieben aber gefährlich. Bei einem Lattentreffer kam auch noch Pech dazu. Neubrandenburg spielte ganz normal den technisch feineren Ball. Einer Freistoßvariante entsprang der Ausbau der Führung und einer inkonsequenten Zweikampfführung der Endstand.


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