Faustball : Neunter Platz bei der DM

Keine Medaille: Katrin Rosenow (l.) und Diana Freiknecht, hier in einem früheren Spiel, gingen bei der Deutschen Meisterschaft der Frauen (Ü30) im Schwarzwald leer aus.
Keine Medaille: Katrin Rosenow (l.) und Diana Freiknecht, hier in einem früheren Spiel, gingen bei der Deutschen Meisterschaft der Frauen (Ü30) im Schwarzwald leer aus.

Faustball: Güstrower SC (Ü30) kann die guten Resultate der Vergangenheit in Bretten nicht bestätigen

svz.de von
17. April 2019, 05:00 Uhr

Bretten | Die Faustball-Frauen (Ü30) des Güstrower SC konnten bei der Deutschen Meisterschaft in Bretten im Schwarzwald diesmal nicht an die guten Leistungen der Vergangenheit anknüpfen. In den letzten drei Jahren hatte das Team überaus erfolgreich abgeschnitten und war jedes Mal mit einer Medaille nach Hause gekommen. Das gelang diesmal nicht. Schon die Voraussetzungen in der Vorbereitung waren nicht optimal gewesen. Besetzungssorgen führten zu taktischen Einschränkungen im Spiel des GSC. Und dann musste der GSC außerdem in der deutlich stärkeren Vorrundengruppe antreten. Da war klar, wie schwer es werden würde, die guten Resultate vom Vorjahr zu wiederholen.

Und das zeigte sich dann gleich im ersten Spiel gegen den späteren Meister FBC Offenburg. Beim 0:2 (5:11, 8:11) war es ausgerechnet die frühere Güstrowerin Marie-Therese Rothmaier, die gegen den GSC die entscheidenden Punkte setzte. Andererseits funktionierte das Spiel des GSC und beim Stand von 8:8 im zweiten Satz hatte er drei Chancen, um in Führung zu gehen. Diese wurden aber nicht genutzt.

Das folgende 2:0 (11:6; 11:5) gegen den TSV Gärtringen ließ allerdings wieder hoffen. Nur ging es danach gegen den Titelverteidiger und späteren Zweiten, TV Bretten. Wieder sah Güstrow im Spielaufbau nicht schlecht aus, verstand es aber nicht, die vielen Chancen zu Punkten zu nutzen. Nach dem 0:2 (7:11, 8:11) gegen Bretten mussten die Frauen gegen den SV Düdenbüttel, immerhin der Erstplatzierte in der Oststaffel der 2. Bundesliga, wenigstens einen Satz gewinnen, um noch in die Endrunde zu kommen. Und im ersten Satz ging es dann auch so knapp zu, dass sich die Waage zugunsten des GSC hätten neigen können. Aber das taktische Konzept von Düdenbüttel ging doch auf. Sie riskierten im Angriff nichts und warteten auf die Güstrower Fehler, die leider dann kamen. Am Ende öffnete sich Düdenbüttel mit dem 2:0 (11:9, 11:6) die Tür zur Bronzemedaille.

Für den GSC ging es nur noch um die Plätze 7 bis 10. Es wurde nach einem erneuten Sieg gegen Gärtringen 2:0 (11:7, 11:7) und einer unnötigen Niederlage gegen Gastgeber TV Bretten (0:2/7:11, 8:11) schließlich Platz 9 bei der DM 2019.

Güstrower SC: Diana Freiknecht, Juliane Karasz, Katrin Rosenow, Christin Mast und Svenja Riebe.

Endstand in der DM Frauen Ü30:

1. FBC Offenburg

2. TV Bretten

3. SV Düdenbüttel

4. VfK Berlin

5. SV Moslesfehn

6. TuS Rot-Weiß Koblenz

7. NLV Vaihingen

8. TV Bretten

9. Güstrower SC

10. TSV Gärtringen





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