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Handball : Negativerlebnis schnell ausblenden

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Handball-MV-Liga Männer: Güstrower HV kassierte beim 22:32 (9:13) in Warnemünde die höchste Saisonniederlage

Im letzten Auswärtsspiel der Saison 2016/17 kamen die Männer des Güstrower HV beim SV Warnemünde mit 22:32 unter die Räder. Ausgehend von der Tabellensituation (Warnemünde ist Dritter) war es von vorn herein klar, wer die Favoritenrolle einnimmt. Warnemünde musste gewinnen, um sich die Chance auf die Vizemeisterschaft zu erhalten.

Warnemünde gelang dann auch der erste Treffer über ihren konterstarken Rechtsaußen. Aber Güstrow war nicht zum Zuschauen angereist und zog nach. Erneut übernahmen die Hausherren im Anschluss die Führung. Bis zum 3:3 war alles noch im Lot. Dann aber kam der GHV-Express aus dem Takt, Warnemünde nutzte die Chance und quittierte Fehler auf Güstrower Seite mit Toren für sich. So zogen die Gastgeber Tor um Tor davon (10:5). Güstrow fing sich aber wieder, stellte sich auf das robuste Spiel der Warnemünder ein und hielt bis zur Pause Anschluss (13:9). Sicher sind vier Tore Rückstand nicht von der Hand zu weisen, aber in vergangenen Spielen zeigten die jungen Wilden, dass sie auch in der Lage sind, ein Spiel zu drehen, um dann sogar noch als Sieger von der Platte zu gehen.

Die zweite Spielhälfte knüpfte nahtlos an die erste an. Warnemünde hielt die Barlachstädter auf Distanz. So liefen die GHV-Männer einem immer größer werdenden Rückstand hinterher. Hingegen spielte sich die Heimmannschaft in einen Rausch. Früh schwenkte der SVW auf die Siegstraße ein. Das besonders für die Gastgeber wichtige Match endete nach 60 Minuten mit der höchsten Saisonniederlage für die Barlachstädter beim Stand von 32:22.

Nun heißt das Motto: schnell dieses Negativerlebnis ausblenden und in der kommenden Woche beim letzten Heimspiel der Saison dem neuen Landesmeister, SG Uni Greifswald/Loitz, so lange wie möglich die Stirn bieten.

Güstrower HV: Max Godow, Oliver Mayer, Marcel Tiedemann, Michael Köhler (2), Dorian Froriep (1), Paul Golatowski (3), Tom Golatowski (5), Christoph Götze (1), Tim Dethloff (9), Moritz Langer (1)



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