Speedway, Bergringrennen und Moto Cross : Motorsport total zum Pfingstfest

Die Moto-Crosser – hier ein Archivbild – übernehmen auf dem Teterower Bergring immer mehr die Hauptrolle.
Die Moto-Crosser – hier ein Archivbild – übernehmen auf dem Teterower Bergring immer mehr die Hauptrolle.

Für jeden was dabei: Zweimal Speedway in Güstrow, Bergringrennen und Speedway in Teterow sowie Moto Cross in Tessin

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02. Juni 2017, 12:00 Uhr

Die Anhänger des motorisierten Sports auf zwei Rädern begehen traditionell zu Pfingsten ihren wichtigsten Feiertag im Jahr. Und das nicht wegen des christlichen Fests, sondern wegen eines in dieser Fülle und Vielfalt einzigartigen Angebots innerhalb von 72 Stunden. Bahnsport-Puristen zieht es dabei vor allem nach Güstrow, in Teterow gibt es sowohl Bahnsport als auch Moto-Cross und zum Abschluss des Wochenendes sind die Crosser am Tessiner Echoberg unter sich.

Die übernehmen allerdings inzwischen auch auf dem Teterower Bergring am Sonnabend und Sonntag immer mehr die Hauptrolle. Mit aktuell gemeldeten 40 Männern, 15 Amazonen und 12 Quads stellt diese Sportart den Löwenanteil der Starter auf der legendären, 1877 Meter langen Grasbahn in der Mecklenburgischen Schweiz. Für sie geht es neben dem Hechtjungen- und dem Speed-Cross-Pokal auch um den Silberhelm des ADAC.

Dennoch bleiben die Entscheidungen der Bahnsportler auf 500-ccm-Maschinen die Hauptrennen – allerdings mit einem ungewohnt dünnen Bewerberfeld. „Es wird immer schwieriger, in der 500-ccm-Klasse ein hochklassiges Starterfeld aufzustellen und Fahrer zu finden, die ungebremst den Bergring rauf und runter jagen“, hatte der neue Clubchef Klaus Reinders kürzlich im Gespräch mit unserer Zeitung gesagt. So ist es jetzt noch ein gutes Dutzend an Startern, wobei dem 2015-Bergringpokalgewinner Stephan Katt (Neuwittenbek), Christian Hülshorst (Lüdinghausen), Manfred Knappe (Traunstein) und dem Niederländer Dirk Fabriek die besten Chancen auf die Siege in den Läufen um den Pokal oder das Grüne Band – sie werden am Sonntag ab ca. 16 Uhr gestartet – eingeräumt werden.

Hochspannung gibt es am Sonnabend gleich nebenan in der Bergringarena beim Speedwayrennen um den 16. Auerhahnpokal. Vier aktuelle Teilnehmer an der Grand-Prix-Serie, der Großteil der aktuellen deutschen Elite sowie Asse aus Europa und Übersee werden ab 19.30 Uhr um die begehrte Trophäe kämpfen.

Nicht minder stimmungsvoll dürfte es am Sonntagabend in Güstrow zugehen: Beim Speedwayklassiker um den Pfingstpokal brennt üblicherweise ab 20 Uhr förmlich die Luft. Hier werden die Lokalmatadoren Kevin Wölbert (Heidhof) und Christian Hefenbrock (Liebenthal) wieder alles daran setzen, gegen die internationalen Asse wie besipelsweise den 2015er-Sieger Antonio Lindbäch (Swe) gut auszusehen.

Das gilt auch schon heute Abend ab 21 Uhr: Die „jungen Wilden“ eröffnen mit der Pfingst-Challenge der U21 auf der Güstrower Speedwaybahn das Motorsport-Wochenende.

Dieses endet am Pfingstmontag mit einem echten Kracher auf der Moto-Cross-Bahn am Tessiner Echoberg. Ab 13 Uhr (Training ab 8.30) gibt es dort in den Klassen MX2 und Youngster 125 ccm gleich zwei DM-Rennen mit je zwei Wertungsläufen. Hinzu kommen die Läufe in der Openklasse um den heiß begehrten „Echobergpokal“ mit einer Klassebesetzung.

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