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Leichtathletik : Mehrkampftitel für Erik Hühnel

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Hallenlandesmeisterschaften der Altersklassen U10, U12: Mühl Rosiner wieder erfolgreich

Im Neubrandenburger Jahnsportforum fanden zum Abschluss der Hallenlandesmeisterschaften die Titelkämpfe der Altersklassen U10, U12, U16 und U20 statt. In der U10 und U12 ermitteln dabei die Leichtathleten die Titelträger im Mehrkampf und in den Teamstaffeln. Vom LAC Mühl Rosin fuhren insgesamt 17 Athleten nach Neubrandenburg.

In der 6x100m-Teamstaffel liefen jeweils drei Jungen und Mädchen gemeinsam. Das U10-Team des LAC Mühl Rosin in der Besetzung Till Stapel, Amy Seefeldt, Lennard Zeitel, Meike Papenhagen, Thore Schröder und Florence Ramlow überzeugte mit guten Wechseln und freute sich über Platz zwei und damit über Silber.

Die U12-Staffel (Nils Seefeldt, Annika Schulz, Mathies Schreiber, Djamiela Mencke, Erik Hühnel und Leandra Kunkel) kam zwar in ihrem Zeitlauf ebenfalls auf Rang zwei - allerdings reichte es in der Gesamtwertung dann doch nur zu Platz vier unter zehn Staffeln.

Der Mehrkampf besteht für die 8- und 9-jährigen aus dem 50m-Sprint, Weitsprung und 800m; in den Altersklassen 10 und 11 wird zusätzlich der Hochsprung bepunktet. Die LAC-Athleten erzielten wieder eine Fülle von persönlichen Bestleistungen. Insbesondere bei den kleinsten Mädchen (W8) waren reihenweise neue Bestmarken zu verzeichnen. Mit Lena Winkler (Platz 7), Florence Ramlow (Platz 8) und Yepa Hudowenz (Platz 9) schafften es drei Mühl Rosinerinnen auf das erweiterte Podest, Alina Mencke komplettierte als 16. das sehr gute Mannschaftsresultat.

In der W9 waren gleich 44 Mädchen am Start. Beste der drei Athleten vom LAC wurde hier Amy Seefeldt (Platz 12), die wie ihre Teamkolleginnen Meike Papenhagen und Celina Schimanski jeweils eine persönliche Bestleistung aufstellte.

Bei den Jungen besetzte der LAC nur die M9 und M11 mit Startern. Von den vier Jungs der M9 landete Lennard Zeitel als Gesamt-10. auf dem Mehrkampf-Podest. Dicht dahinter platzierten sich Thore Schröder, Till Stapel und Johann Gebauer.

Die größten Medaillenchancen wurden den drei Jungen der M11 eingeräumt - schließlich war mit Nils Seefeldt der Titelträger der vergangenen beiden Jahre am Start. Auch in diesem Jahr war Nils klar auf Gold-Kurs: nach gutem Sprint und Weitsprung holte er sich mit persönlicher Bestleistung von 1,41m sogar den mit einem Extra-Pokal gewürdigten Tagessieg im Hochsprung ab. Grippegeschwächt trat er dann aber nicht mehr zu seiner Lieblingsdisziplin 800m an und blieb so ohne Mehrkampfresultat. Auch Teamkollege Mathies Schreiber musste auf die 800m verzichten. So ruhten die Hoffnungen auf Erik Hühnel, der insbesondere in den Sprungdisziplinen die Konkurrenz dominierte. Wie Nils übersprang er die persönliche Besthöhe von 1,41m; im Weitsprung sicherte er sich mit 4,62m (pBL) den Disziplinensieg. Da Erik auch die Laufdisziplinen im vorderen Bereich abschloss, nahm er mit neuem Vereinsrekord im Vierkampf (1.615 Punkte) die Gold-Medaille in Empfang.  Auch die jugendlichen, leistungsorientierten Läuferinnen und Läufer der Laager Laufgruppe bewiesen sich im 800-Meterlauf. Unter der Verantwortung von Andreas Heise starteten Pia-Marie Arendt, Maja Eichler und Maximilian Heise bei den unter 16-jährigen im Neubrandenburger Jahnsportforum. Wohl wissend, dass diese Wettkämpfe fast chancenlos sind, konnten dabei alle drei überzeugen. Für Maximilian Heise kam es, wegen anhaltender gesundheitlichen Probleme, ohnehin nur zu einer Standortbestimmung. Nach sehr soliden 2:29:90 Minuten beendete der fast 14-jährige seinen Wettkampf auf dem 4. Platz. Die 14-jährige Maja Eichler musste in der Altersklasse der 15-jährigen Mädchen starten und machte ihre Sache durchaus ordentlich. Nach 3:01:58 Minuten beendete Maja ihren Lauf und konnte damit überzeugen und eine sehr gute Grundlage für die anstehenden Straßenläufe präsentieren. Eine kleine Überraschung bescherte Pia-Marie Arendt ihren Übungsleitern. Nach einem beherzten Lauf stürmte sie nach 2:44:87 Minuten ins Ziel. Pia landete Pia mit dieser tollen Zeit nur auf dem undankbaren vierten Rang. Teil II der U16 und U20 folgt morgen.

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