Faustball : Maximale Punktausbeute

Vier Finger für vier Punkte: Die Faustball-Damen des Güstrower SC holten am 5. Spieltag der 2. Bundesliga die maximale Ausbeute.
Vier Finger für vier Punkte: Die Faustball-Damen des Güstrower SC holten am 5. Spieltag der 2. Bundesliga die maximale Ausbeute.

Güstrower Frauen in Himmelpforten mit zwei weiteren Siegen in der 2. Faustball-Bundesliga

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16. Januar 2020, 05:00 Uhr

Der SV Düdenbüttel nutzt für seine Heimspiele in der 2. Faustball-Bundesliga der Frauen eine Sporthalle in Weihnachtsmanndorf Himmelpforten. Nur Weihnachtsgeschenke verteilen die Gastgeber dabei nur selten. Das hatten die Spielerinnen des SV Düdenbüttel auch nicht vor, als sie als Spitzenreiter den Güstrower SC zum 5. Spieltag empfingen. Aber der GSC holte sich in Himmelpforten tatsächlich ein nachträgliches Weihnachtgeschenk, was aber vor allem an der eigenen starken Teamleistung lag.

Gleich im ersten Satz überraschte der GSC den Gastgeber mit variablen und effektiven Angriffsaktionen, bei denen Düdenbüttel eins ums andere Mal das Nachsehen hatte. Den krankheitsbedingte Ausfall von Antje Trautz im Angriff konnten Diana Freiknecht und Martina Wauer gut kompensieren. Auch Katharina Karasz stand dem GSC im Zuspiel nicht zur Verfügung, sodass ihre Schwester Juliane zeigen konnte, dass sie es eigentlich genauso gut kann. Dennoch überraschte der hohe 11:2-Satzgewinn. Aber es war klar, dass die Gastgeberinnen sich steigern würden. Und das bekam der GSC dann vor allem im umkämpften zweiten Satz zu spüren, der mit 12:10 nicht unverdient für Düdenbüttel ausging. Ein wenig hatte der GSC dabei aber mit unnötigen Fehlern geholfen, die er in den Sätzen 3 und 4 weitgehend abstellen konnte und aus einer sehr sicheren Abwehr heraus die Sätze mit 11:7 und 11:9 und damit das Spiel mit 3:1 gewann.

Natürlich hatte diese Spiel Kraft gekostet und es musste sich zeigen, ob der GSC sein zweites Spiel des Tages gegen den SV Düdenbüttel II erfolgreich gestalten konnte. Von einem Kräfteverschleiß war im ersten Satz zunächst gar nichts zu spüren, denn er war eine klare Sache für den GSC: 11:2. Aber dann kam die „Delle“ doch noch. Das GSC-Spiel verlief nicht mehr rund. Die Angriffe waren nicht mehr so wirkungsvoll. Und das konnte die junge, laufstarke Mannschaft aus Düdenbüttel ausnutzen, setze selbst sehr gute Akzente und ließ die Güstrowerinnen in den Sätzen zwei (2:11) und drei (5:11) oftmals schlecht aussehen. Beim Stand von 7:4 für Düdenbüttel im vierten Satz sah es deshalb nicht mehr gut aus für den GSC. In der fälligen Auszeit schwor sich das GSC-Team aber noch einmal ein, nicht locker zu lassen, konnte tatsächlich den 8:8 Ausgleich erzwingen und damit das junge gegnerische Team verunsichern, sodass es schließlich drei Fehler am Stück produzierte und den 2:2-Satzausgelich hinnehmen musste. Den Entscheidungssatz dominierten die GSC-Frauen dann wieder deutlich mit 11:3 und gewannen also auch das zweite Spiel des Tages.


Am Sonntag kommt es zu drei Topspielen

Damit hat der Güstrower SC zur Tabellenspitze aufgeschlossen, sodass es am kommenden Sonntag (11 Uhr) in eigener Halle zu drei Topspielen in der 2. Faustball-Bundesliga kommt. Der GSC empfängt nämlich den neuen Tabellenführer TSV Essel und den Tabellenvierten TSV Hagenah, der nach Minuspunkte sogar noch besser da steht als der GSC.

Güstrower SC: Diana Freiknecht, Juliane Karasz, Katrin Rosenow, Svenja Riebe, Martina Wauer, Christin Mast




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