Leichtathletik : Marius Schulz knackt Bestwert

Marius Schulz auf dem Weg zum Vereinsrekord – unterstützt von den Mühl Rosinern Niclas Schulz, Henning Krüger und Emma Fichelmann (v.l.).
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Marius Schulz auf dem Weg zum Vereinsrekord – unterstützt von den Mühl Rosinern Niclas Schulz, Henning Krüger und Emma Fichelmann (v.l.).

Athleten des LAC Mühl Rosin mit guten Leistungen beim Blockwettkampf in Greifswald

svz.de von
10. Mai 2017, 05:00 Uhr

Bereits seine 59. Auflage erlebte in Greifswald das Akademische Sportfest, das insbesondere von den Blockwettkämpfern im Hinblick auf die Normerfüllung für die nationalen Titelkämpfe genutzt wird. Für den LAC Mühl Rosin waren elf Aktive am Start, die alle am Ende des Wettkampftages mindestens eine Podest-Platzierung vorweisen konnten.

Die äußeren Bedingungen waren bei kühlen Temperaturen und teilweise schwierigen Untergrundverhältnissen (insbesondere im Anlaufbereich der Weitsprunggruben) nicht ideal – trotzdem verzeichneten die Mühl Rosiner neben 20 persönlichen Bestleistungen (pBL) auch drei Normerfüllungen. Nicht unerwartet übertraf der Zweitplatzierte der vorjährigen Deutschen Meisterschaften (DM), Marius Schulz (M15), die für die DM im Block Lauf geforderte Punktzahl (2.325) mit neuem Vereinsrekord von 2.669 Punkten deutlich (den alten Vereinsrekord hielt seit 2006 Tom Gröschel). Allerdings ist Marius damit noch nicht automatisch für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Im Block Lauf muss zusätzlich eine Einzelnorm erfüllt werden, die mit 2:08 Minuten über 800m sehr hoch angesetzt ist.

In der M14 erkämpfte Julius Hühnel im Block Sprint/Sprung u. a. dank einer neuen Bestleistung im Weitsprung (5,29 m) mit 2.520 Punkten Platz 1 in seiner Altersklasse. An der Norm für die DM im Juli in Lage (Nordrhein-Westfalen) fehlen ihm momentan noch 80 Punkte.

Emma Fichelmann belegte im Block Sprint/Sprung der W15 Platz 4. Innerhalb der fünf Disziplinen ragte ihre neue Bestweite mit dem 500g-Speer (25,85 m) heraus.

Gleich vier persönliche Bestmarken gelangen Henning Krüger im Block Wurf der M15. So stieß er z. B. die 4kg-Kugel mit 9,08 einen Meter weiter als bisher. In der Gesamtwertung erreichte er Platz 5 auf dem erweiterten Podest.

Für die 13-Jährigen gibt es noch keine nationalen Titelkämpfe – hier steht der Fokus auf dem Erreichen der DE-Kadernorm im sogenannten „Block Basis“ (75m/60m-Hürden/Ballwurf/Weitsprung/800m). Die dafür geforderten Punktzahlen wurden in diesem Jahr vom Landesverband um 100 Punkte erhöht – trotzdem konnten sowohl Nils Seefeldt als auch Erik Hühnel die nötigen 2.200 Punkte souverän erreichen. Nils wurde mit 2.340 Punkten Sieger des Mehrkampfes vor seinem Vereinskollegen Erik, der auf 2.290 Punkte kam. Beide steigerten u. a. ihre Bestmarken im Ballwurf.

In der W13 waren für Leandra Kunkel 2.300 Punkte nötig. Sie verfehlte die Marke mit 2.260 Punkten (Platz 6) denkbar knapp. Innerhalb des Blockwettkampfes war ihre 800m-Zeit von 2:51,34 Minuten am wertvollsten – lag sie doch nur ein Zehntel über ihrer drei Jahre alten Bestleistung.

Für die „älteren“ Aktiven (ab AK U18) fanden in Greifswald Einzelwettkämpfe statt. Der bereits in Rostock nur knapp an der DM-Norm gescheiterte Wolfgang Biemann (MU18) blieb auch diesmal nur wenig von den Richtwerten für die Deutsche Einzelmeisterschaft in Ulm entfernt: Über 100m fehlten 9 Hundertstel, über 200m 13 Hundertstel. Mit 11,39 Sekunden bzw. 23,13 Sekunden (pBL) wurde Wolfgang jeweils Zweiter. Niclas Schulz (ebenfalls MU18) siegte über 800m in 2:22,99 Minuten, im Speerwurf wurde er hinter seinem Vereinskameraden Tobias Lemke Dritter. Tobias warf das 700g-Gerät auf 38,21 m (pBL) und erreichte auch mit dem 1,5kg-Diskus als Zweiter eine persönliche Bestmarke (32,30 m). Die in der WU20 startende Greta Blaudzun belegte die Plätze 1, 2 und 3 (Weit/Hoch/200m). Nach krankheitsbedingtem Trainingsrückstand waren die 5,01 Meter im Weitsprung ein erstes Achtungszeichen in der jungen Saison.

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