Handball : Ligaprimus ist nicht aufzuhalten

Die Güstrower um Johannes Karl (Nr. 18) hatten in Neubrandenburg klar das Nachsehen.
Die Güstrower um Johannes Karl (Nr. 18) hatten in Neubrandenburg klar das Nachsehen.

Handball-MV-Liga: Güstrower HV verliert beim Spitzenreiter SV Fortuna Neubrandenburg klar und deutlich mit 13:27 (5:12)

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27. März 2018, 05:00 Uhr

Auch die Männer des Güstrower HV konnten dem Ligaprimus der Handball-MV-Liga, dem SV Fortuna Neubrandenburg, nicht das Wasser reichen und verloren das Spitzenspiel auswärts mit 13:27 (5:12). Der sofortige Wiederaufstieg in der Ostsee-Spree-Liga der Vier-Tore-Städter ist somit so gut wie besiegelt. Sportlich spricht zumindest alles dafür.

Die Gastgeber büßten in der laufenden Saison bisher ganze zwei Punkte ein. Trotzdem hatten sich die Barlachstädter vorgenommen, den Favoriten etwas zu ärgern. Nach einer Phase des Kennenlernens legten die Hausherren mit dem 1:0 vor. Die Gäste glichen im Folgeangriff aus. Erneut zogen die Neubrandenburger zum 2:1 voran. Die Gäste ließen sich in der Folge dann von den Gastgebern beeindrucken, verloren ihre konzeptionelle Marschroute und ließen zu, dass Neubrandenburg auf 6:3 davon ziehen konnte. Die Barlachstädter fanden nicht die rechten Mittel, um die Abwehrreihen zu überwinden und scheiterten ein ums andere Mal am Neubrandenburger Schlussmann. Immer wieder gelang es den Gastgebern, sich Chancen herauszuspielen und die Gäste sprichwörtlich alt aussehen zu lassen. Zur Pause verabschiedeten sich beide Teams mit 12:5 in die Kabine.

Durchgang zwei eröffneten zwar die Güstrower mit einem Treffer, aber die Hausherren ließen keine Möglichkeit ungenutzt, um ihre Linie fortzusetzen. Häufig arbeiteten sie mit dem Mittel des siebten Feldspielers, um erfolgreich abzuschließen, da sie teilweise mit den etwas gestärkten Abwehrreihen der Güstrower allein mit nur sechs Spielern nicht zu recht kamen. Im Gegenzug stellten sie dann die Spielmacher der Gäste teilweise unter Bewachung, um den Spielfluss zu hemmen. Im weiteren Spielverlauf traten Abstimmungsprobleme bei den verunsicherten Güstrowern auf, Fehlwürfe nagten an der Moral. Da auch die Wechselmöglichkeiten zu Wünschen übrig ließen, stellte sich bei den Barlachstädtern auch ein zunehmender Kräfteverschleiß ein. Ernüchternd mussten sich die GHV-Männer am Ende mit 27:13 geschlagen geben. Sie konnten an diesem Tag nicht ihr Spielvermögen abrufen, um den Favoriten so richtig zu ärgern.

Nun heißt es, das Spiel abhaken und nach vorne schauen. Am 8. April stehen sich beiden Mannschaften erneut beim Final-Four im Handball-Landespokal gegenüber und da möchten die Barlachstädter den Zuschauern in der heimischen Sport- und Kongresshalle ein anderes Gesicht zeigen.

Güstrower HV: Oliver Mayer – Peter Ritzrau, Marcel Tiedemann (1 Tor), Michael Köhler (1), Clemens Golatowski, Pascal Burke (1), Paul Golatowski (1), Till Mallach (4), Tim Dethloff (5), Johannes Karl

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