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Lokaler Sport Güstrower Anzeiger

25. September 2017 | 17:21 Uhr

Schach : Lieblingsergebnis treu geblieben

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Schach-Oberliga: SG Güstrow/Teterow lieferte Zweitliga-Absteiger SC Kreuzberg beim 2:6 dennoch großen Kampf

svz.de von
erstellt am 09.Feb.2017 | 05:00 Uhr

Auch in der fünften Runde ist die Schachgemeinschaft Güstrow/Teterow ihrem Lieblingsergebnis treu geblieben. Gegen den Schachclub Kreuzberg setzte es eine 2:6-Niederlage. Damit verlor die SG schon zum vierten Mal einen Wettkampf mit diesem Ergebnis.

Dieses Mal aber war es ein Kampf, der etwas von der biblischen Geschichte David gegen Goliath an sich hatte. Trafen die Güstrower doch auf den Absteiger aus der zweiten Liga, der unbedingt den sofortigen Wiederaufstieg anstrebt. An den Brettern saßen den Güstrow/Teterowern denn auch durchweg höherklassige Gegner gegenüber. Ein Großmeister, ein Internationaler Meister und fünf FIDE-Meister fanden sich in den Reihen der Berliner. Die Mecklenburger hatten dieser beeindruckenden Sammlung zwar keinen Titel, aber viel Kampfgeist entgegen zu setzen. „Ich hatte schon befürchtet, dass uns Kreuzberg mit 0:8 nach Hause schicken würde“, sagte Vereinschef Lutz Ebert. Dass es nicht so kam, ist Robert Muench am dritten und Thomas Fidorra am fünften Brett zu verdanken, die ihre Partien nach hochdramatischen Kämpfen gewinnen konnten. So freuten sich die Güstrow/Teterower über zwei unverhofft gewonnene Punkte in dem gleichen Maße wie sich die Berliner über den Verlust derselben ärgerten.

Für die SG Güstrow/Teterow wird es dennoch allmählich Zeit, Spiele zu gewinnen, soll die dritthöchste Spielklasse gehalten werden. „Die dicken Brocken in der Tabelle haben wir hinter uns, nun sollte auch der eine und andere Sieg drin sein“, blickt Ebert optimistisch in die Zukunft. Gelegenheit zur Verbesserung in der Tabelle besteht schon in der nächsten Runde. Da heißt der Gegner SC Oranienburg und der rangiert als Tabellenvorletzter lediglich mit einem Mannschafts- und zwei Brettpunkten mehr vor der SG Güstrow/Teterow.



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