fussball : Lehrgeld gezahlt, mehr war drin

Lea Sophie Jahns gehörte nicht nur wegen  ihrer drei Tore zu den wenigen Lichtblicken.
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Lea Sophie Jahns gehörte nicht nur wegen ihrer drei Tore zu den wenigen Lichtblicken.

Fußball: F-Junioren des Güstrower SC bei Hallen-Landesmeisterschaften auf Platz 8

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19. Februar 2014, 06:00 Uhr

Kräftig Lehrgeld zahlen mussten die F-Junioren des Güstrower SC bei den Hallenfußball-Landesmeisterschaften in Rostock. Mit Rang acht von zwölf Teams der Endrunde zogen sich die kleinen Güstrower zwar noch recht achtbar aus der Affäre, konnten jedoch zu keinem Zeitpunkt des Turniers ihr wahres Leistungspotenzial abrufen und blieben spielerisch weit unter ihren Möglichkeiten.

Doch bereits die Teilnahme an der Endrunde, die die Acht- und Neunjährigen als einziges Team aus der Region Güstrow schafften, stellte einen großen Erfolg dar. Schließlich durfte aus dem Kreisfußballverband Warnow im Gegensatz zu allen anderen Kreisen aufgrund des bereits gesetzten FC Hansa lediglich der Kreismeister zur Endrunde fahren. Als Titelverteidiger in dieser Altersklasse erschien die Zielvorgabe, in der vorderen Hälfte der Tabelle einzukommen, durchaus realistisch. Doch schon im ersten Spiel des Tages, gegen Pommern Greifswald, wurde deutlich, dass die Barlachstädter nicht ihren besten Tag erwischen sollten. In dem von großer Nervosität geprägten Match geriet der GSC bereits nach wenigen Sekunden in Rückstand, den Julius Totzek ausgleichen konnte. Nach dem Führungstreffer von Robin Vetter schaffte der spätere Bronzemedaillengewinner jedoch den verdienten Ausgleich.

Nach diesem eher mäßigen Start sollten jedoch auch die Spiele Nummer zwei und drei nicht besser verlaufen. Gegen den Malchower SV (0:3) und den PSV Ribnitz-Damgarten (1:3) schafften es die jungen Güstrower nicht, ihre deutliche spielerische Überlegenheit in den Anfangsminuten in Tore umzumünzen. Mit dem ersten Gegentreffer schlichen sich stattdessen gravierende Fehler und Unsicherheiten ein.

Zum ersten und einzigen Sieg des Tages reichte es dann gegen die SG Sternberg/Brüel. Dass den Güstrowern dabei eine 3:0- und 4:1-Führung keine Sicherheit gab und sie nur einen knappen 5:4-Erfolg über die Zeit retteten, war symptomatisch.

Selbst gegen den FC Mecklenburg Schwerin, der überraschend das Halbfinale verpasste, waren die Güstrower in den Anfangsminuten tonangebend, scheiterten jedoch wiederholt am Querbalken. So war es wieder der erste Gegentreffer, der den GSC völlig aus der Bahn warf, sodass das 0:4 die unnötige Konsequenz darstellte.

Mit 4 Punkten und 8:16 Toren reichte es nur zum 4. Platz in der Gruppe. Im Spiel um Platz sieben gegen Altentreptow gingen die Güstrower nach einem couragierten Beginn durch Lea Sophie Jahns, die mit ihren Leistungen zu den wenigen Lichtblicken im GSC-Team zählte, in Führung, musste jedoch kurz vor Schluss doch noch den Ausgleich hinnehmen. Im Neunmeterschießen hatte der Gegner am Ende das bessere Ende für sich.

Landesmeisterschaft wurde erwartungsgemäß der FC Hansa, der sich im Finale gegen Pommern Stralsund durchsetzte.

GSC: Pascal Kropf – Johann Gerstenberger, Max Müller (1 Tor), Tjalf Schmidt (1), Richard Rädke, Mattes Krebs (1), Friedrich Rädke, Moritz Gerotzky, Julius Totzek (1), Luca Wiechmann (1), Robin Vetter (1), Lea Sophie Jahns (3)



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