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Fussball : Landesklasse-Aufstieg ist das erklärte Ziel

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Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Fußball-Kreisoberliga Warnow, Staffel II: Zweite Männermannschaft des Güstrower SC befindet sich nach einem personellen Umbruch in der Erfolgsspur

svz.de von
erstellt am 18.Feb.2016 | 06:00 Uhr

Die zweite Fußball-Männermannschaft des Güstrower SC konnte während der Winterpause vom Blick auf die Tabelle der Kreisoberliga Warnow, Staffel II, wohl nicht genug kriegen, denn die Schützlinge um Trainer Tom Hagemann thronen auf Platz eins und steuern auf die Landesklasse zu. Ohne eine einzige Niederlage und mit nur zwei Punkteteilungen wurde die erste Halbserie abgeschlossen. Lediglich der Ortsnachbar vom Bölkower SV II konnte da ein wenig Schritt halten und ist mit vier Zählern Rückstand erster Verfolger der Güstrower Verbandsliga-Reserve. Außerdem steht der GSC II im Viertelfinale des Kreispokal Warnow (Stadtwerke Rostock Cup). „Ich bin sehr zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf. Nur die Hallensaison hätte mit Ausnahme des eigenen Turniers besser laufen können. Aber wir wollen uns mal nicht beschweren“, sagt Tom Hagemann, der die GSC-Mannschaft erst im Juli des vergangenen Jahres übernommen hat.

Mit seinen 29 Jahren ist er ein junger Trainer. Wenn es die Gesundheit zugelassen hätte, würde der ehemalige Güstrower Kicker wohl auch noch selber auf dem Platz stehen, aber diverse Knieverletzungen zwangen ihn zum Ende seiner aktiven Laufbahn. Erste Trainererfahrungen sammelte er im Nachwuchs des GSC, ehe er die „Zweite“ übernahm, denn diese stand kurz vor dem Zerfall. „Wir haben uns im letzten Frühjahr mit Mathias Puschik hingesetzt und erörtert, wie es vor allem mit dem guten Nachwuchs vom GSC weitergehen soll. Anschließend sind wir überein gekommen, dass es vielleicht nicht das Schlechteste wäre, wenn ich die ,neue Zweite’ aufbaue, da ich die meisten Jungen aus meiner Zeit als A-Jugend-Trainer kenne“, schildert Tom Hagemann die Idee hinter seinem Engagement.

So fand im vergangenen Sommer ein Umbruch statt. Sieben bis acht Mann sind aus dem alten Kader geblieben, neun bis zehn Jungs sind mit Tom Hagemann aus der A-Jugend neu dazu gekommen. Diese Mischung aus erfahrenen und jungen Kickern ist im Moment auch das Erfolgsgeheimnis dieser Mannschaft. Gestandene Spieler wie Alexander Dietrich, Fabian Wippich, Michael Barachini oder Sebastian Koß, die allesamt schon ihre Qualität in der ersten Mannschaft nachgewiesen haben, bilden das Grundgerüst der Güstrower Reserve, die mit vielen talentierten Spielern bestückt ist. „Wir wollen langfristig eine ambitionierte Truppe aufbauen. Es soll auch der Sprung für die 18- bis 20-Jährigen in Richtung erste Männermannschaft vereinfacht werden. Die wenigsten schaffen direkt den Sprung vom Jugendbereich in die Verbandsliga des Männerbereiches“, sagt Tom Hagemann.

Seine jungen Spieler sollen auch über das Training an die wachsenden Anforderungen herangeführt werden soll. Und auch da hat sich bei den Güstrowern einiges getan. „Wir können immer mit mindestens zehn Leuten trainieren. Ich denke, das macht sehr viel aus. Das Niveau beim Training ist sehr hoch, auch durch die Führungsspieler, die schon höherklassig gespielt haben. Sie helfen mir als relativ junger Trainer im Männerbereich enorm“, lobt Tom Hagemann seine „Anführer“, zu denen er teilweise auch ein freundschaftliches Verhältnis pflegt.

Teamgeist sei ihm ohnehin wichtig, weshalb er auch immer mal wieder die eine oder andere Feierlichkeit anordnet. „Das schweißt zusammen “, sagt der Güstrower. Das hilft dann sicherlich auch, die Neuzugänge zu integrieren. Im Winter stieß mit Tobias Blinkrei, Oliver Diehl, Helmut Derr und Marvin Mihajlovic ein Quartett zum Team dazu. Tim Buchholz, Dlovan Abdi und Maik Zander gehören dagegen nicht mehr zur Mannschaft.

Die Güstrower befinden sich aktuell in der Vorbereitung auf die Rückrunde und sind schon in guter Frühform. Die Testspiele gegen den Kröpeliner SV (5:1) und TSV Bützow (5:3) wurden erfolgreich bestritten. Tom Hagemann will die Vorbereitung dafür nutzen, seine Schützlinge im körperlichen Bereich zu verbessern, denn da offenbarten die jungen Güstrower bislang noch einige Schwächen gegen gestandene Spieler und Mannschaften. Spielerisch machte dem GSC aber keiner was vor, weshalb die eigenen Ansprüche bei der Verbandsliga-Reserve nach wie vor hoch sind. „Wir wollen auf jeden Fall aufsteigen, alles andere wäre bei dieser Ausgangslage Quatsch“, gibt Hagemann die Marschroute für die Rückrunde vor.








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