Hella-Marathon-Nacht : Läufer brechen Rekorde

Ricardo Wendt (r.) und Josephine Ostertag nach dem Schülerlauf.
Ricardo Wendt (r.) und Josephine Ostertag nach dem Schülerlauf.

Bei der 14. Hella-Marathon-Nacht in Rostock gingen 2147 Läufer an den Start. Es gab zwei neue Streckenbestzeiten

svz.de von
10. August 2016, 05:00 Uhr

Bei der 14. Hella-Marathon-Nacht wurden gleich drei Rekorde gebrochen: Zum einen haben 2147 Läufer an der Laufveranstaltung durch die Rostocker Innenstadt teilgenommen – soviel wie in den bisherigen Jahren noch nie – und zum anderen haben sportlich vor allem die Frauen für Glanzleistungen gesorgt.

Gleich zwei Streckenrekorde wurden aufgestellt, denn Marathonläuferin Franziska Jung von der LG eXa Leipzig siegte souverän mit mehr als zehn Minuten Vorsprung auf ihre Verfolgerinnen und stellte mit einer Zeit von 3:07:48 Stunde eine neue Bestzeit auf. Ebenfalls auf der Halbmarathon-Distanz gab es einen neuen Rekord – Simone Raatz vom ASC Darmstadt gewann deutlich in 1:20:38 Stunden.

Für einige Laager Ausdauersportler ist der Start bei der Marathon-Nacht ein unbedingtes Muss. Im Schülerlauf setzte Ricardo Wendt ein echtes Ausrufungszeichen. Mit einem klaren Start-Ziel-Sieg hatte der 13-jährige nur einen Gegner – die Uhr. Nach 6:31 Minuten beendete Ricky seinen 1,8-Kilometer-Lauf und war wie seine 11-jährige Vereinskameradin, Josephine Ostertag, richtig platt, denn beide fanden den Lauf unmittelbar nach dem Trainingslager ein wenig anstrengend.

Die Marathon-Damen Michaela Gießler und Stefanie Gewiese liefen nach 4:26 Stunden fast zeitgleich ins Ziel und waren genauso über ihr Ergebnis erstaunt, wie der schnellste Mann des SC Laage. Denn der 48-jährige Stefan Grobbecker beendete die 42,195-Kilometer-Distanz nach sehr ordentlichen 3:28,45 Stunden. Die Damen auf der Halbmarathon-Distanz genossen ihre Rennen und konnten sich gemeinsam im Ziel freuen. Die 38-jährige Manuela Model lief bei ihrer Halbmarathon-Premiere gemeinsam mit der 19-jährigen Stella Grobbecker nach 2:04,21 Stunden ins Ziel. Ihre Mutter Petra Grobbecker und die 43-jährige Jana Fischer erreichten gemeinsam das Ziel nach 2:10,14 Stunden. Schnellster Mann über die 21,095 Kilometer war der 51-jährige Bernd Jänike. Nach 1:30,15 Stunde lief er auf dem 2. Rang seiner Altersklasse ins Ziel.

Schnellste Frau über diese Distanz aus dem Altkreis Bützow war Katharina Bohnsack aus Klein Belitz. Mit der Zeit von 1:51:42 Stunde belegte sie in der Altersklasse W35 Rang elf. Mit der gleichen Platzierung schloss Markus Puskeiler aus Bützow in der Altersklasse M50 ab. Dabei war er „nur“ 1:42:47 Stunde unterwegs. Diese Zeit konnte Lothar Scholz sogar noch unterbieten. Der Bützower war mit 1:39:47 Stunde der Schnellste in der Altersklasse M60. In der Reihenfolge Martin Genkel (Schwaan, 1:53:17h, 72. in der M30), Thomas Bohnsack (Klein Belitz, 1:54:16, 51. in der M40), Volker Buddenhagen (1:55:49h, 45. in der M50) und Simone Buddenhagen (beide Penzin, 2:07:44h, 18. in der W50) erreichten die weiteren Läufer aus dem Altkreis Bützow das Ziel.

Bei den Männern konnte der Rostocker Carsten Tautorat als Schnellster den Marathon in 2:51:40 Stunden beenden. Über die halbe Distanz ging der Sieg an Louis Hellmuth vom SC Magdeburg (1:15:56 h).

Einen neuen Rekord stellten die Veranstalter auch bei den Staffeln auf: 57 Gruppen wollten die Marathonstrecke – für diesen Wettbewerb wurde die Distanz in acht Teilstücke aufgeteilt – schaffen. Das Besondere dabei: Ein Team bestand nur aus zwei Läufern. „Wir haben uns in diesem Jahr zum ersten Mal dazu hinreißen lassen, dass eine Staffel nicht aus acht, sondern mindestens aus zwei Läufern bestehen muss. Es war spannend mitanzusehen“, sagte Veranstalter Karsten Schölermann von der BMS Sportveranstaltung. Gewonnen haben erneut die Läufer von Gesundschuh Rostock und dem TC FIKO mit André Bauschmann, Holger Regber, Philipp Baar, Johannes Vogel, Lukas Reichwald, Karl Schreiber, Regina Salinas, und Tom Gröschel als Schlussläufer.

Auch ein gelegentlicher Schauer tat der ausgelassenen Stimmung am Neuen Markt und auf der Strecke keinen Abbruch. Durch die gut 50 jungen Athleten des 1. LAV Rostock, die die Zeiten nahmen und bei der Ausgabe der etwa 7000 Liter Hella-Wasser halfen, konnte ein geregelter Ablauf gewährleistet werden.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen