zur Navigation springen
Lokaler Sport Güstrower Anzeiger

11. Dezember 2017 | 18:16 Uhr

Leichtathletik : LAC räumt in Schweden ab

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Erfolgreicher Start der Mühl-Rosiner Leichtathleten bei den Öresundspielen

Ein Höhepunkt im Terminkalender des LAC Mühl Rosin sind jedes Jahr die Öresundspiele im schwedischen Helsingborg. An der zum 53. Mal ausgetragenen Veranstaltung nahmen die Rand-Güstrower nun schon zum 10. Mal in Folge teil. Von der Altersklasse 10 bis zu den Erwachsenen waren dieses Jahr 900 Leichtathleten aus acht Ländern am Start. Die 13 LAC-Teilnehmer hatten sich vereinsintern durch gute Trainingsleistungen und Platzierungen bei den Landesmeisterschaften qualifiziert. Betreut vom Trainerstab Sabine Beutling, Wibke Schulz und Detlev Müller wurde das Jubiläumsjahr für die Mühl Rosiner zum einem der Erfolgreichsten. Nach drei Wettkampftagen konnte der LAC je fünf Gold-, Silber- und Bronzeplaketten vorweisen, dazu kamen insgesamt 22 Plaketten aus „Kupfer“, die für die Plätze 4 bis 8 vergeben werden.

Der jüngste im Team, Ole Kay Burmeister, war einer der „Gold-Jungs“: im 60m-Sprint der AK10 setzte er sich mit zwei Hundertstel Vorsprung durch, zudem konnte der Schweden-Neuling zwei weitere Plaketten für jeweils 4. Plätze im Weitsprung und über 600m mit nach Hause nehmen.

Die bereits im Vorjahr erfolgreichen 11-jährigen Erik Hühnel und Nils Seefeldt gehörten zu den erfolgreichsten Startern: Erik erkämpfte 2x Gold (Kugelstoßen und Weitsprung) und wurde im Hochsprung hinter seinem Teamkollegen Nils Zweiter. In den Laufdisziplinen (60m/600m) kamen zwei weitere Kupferplaketten für Erik dazu. Nils platzierte sich dort wie auch im Weitsprung jeweils auf Platz 3 und hatte so mit 1x Gold und 3x Bronze das umfangreichste „Edelmetall-Gepäck“ auf der Rückreise.

Der ein Jahr ältere Julius Hühnel konnte nach seinen drei Landesmeistertiteln auch in Schweden zufrieden sein. Wie im Vorjahr nahm er bei seinen fünf Starts wieder fünf Plaketten in Empfang. Jeweils Silber im Weitsprung und über die Hürden waren dabei die wertvollsten.

Marius Schulz (M13) ist amtierender Landesmeister im Sprint – das konnte er auch in Helsingborg eindrucksvoll beweisen. Über 60m holte er sich trotz heftigem Gegenwind Gold in sehr guten 8,10 Sekunden. Unter seinen vier weiteren Plaketten waren u.a. auch zwei Bronzene über die Hürden sowie 600m.

Mit persönlicher Bestleistung von 1,54m gelang auch dem gleichaltrigen Henning Krüger der Sprung auf’s Podest: Platz 4 im Hochsprung.

Im Feld der 15-jährigen war mit Niclas Schulz ein weiterer Schweden-Neuling vertreten. Seine beste Platzierung erreichte er mit Platz 6 im 3000m-Lauf. Die dabei angepeilte Norm für die Qualifikation zur Block-DM konnte er allerdings nicht erreichen.

Bereits vor 5 Jahren war Patrick Kögler in Helsingborg dabei, genau wie 2010 nahm er auch diesmal drei Plaketten mit nach Hause. Zweimal schrammte er als Vierter (80m sowie 300m) nur knapp am Edelmetall vorbei.

Carl-Charlie Krüger und die Öresundspiele muss man eigentlich immer in einem Atemzug nennen. Bereits zum achten Mal schnupperte der 17-jährige „Schweden-Luft“. Seine Leistungen konnte er dabei im Laufe der Jahre stetig steigern. In 2015 fügte er seiner umfangreichen Plakettensammlung (jetzt 21 Stück) zwei Silberne (Weit- und Hochsprung) hinzu.

Die Jüngste bei den Mädchen war Hannah Gebauer, die in der Altersklasse 11 mit bis zu 40 Kontrahentinnen im Wettkampf stand. Wie im Vorjahr gelang ihr ein sehr guter 600m-Lauf, den sie (wie drei weitere Disziplinen) mit persönlicher Bestleistung beendete. Über 60m-Hürden lief sie zum ersten Mal unter 11 Sekunden (10,87sec – allerdings bei etwas zu starkem Rückenwind) und erreichte so das B-Finale.

Auch die Mädels der AK13 hatten riesige Starterfelder – umso erfreulicher sind auch hier die Finalteilnahmen von Emma Fichelmann (Platz 8 im Weitsprung) und Paula Jäger (Platz 8 im Sprint) zu werten. Eine weitere Plakette erkämpfte sich Emma mit Bestleistung von 1,47m im Hochsprung. Auch ihre erstmals unter 10 Sekunden (9,98sec) liegende Hürdenzeit war beeindruckend.

Die „Älteste“ im Team war dieses Jahr Smilla Bele Hudowenz in der AK14. Ihr gelang das Kunststück, sich bei allen fünf Starts in Schweden auf dem erweiterten Podest zu platzieren: Rang 4 mit 33,24m (pBL) im Speerwurf war ihre „höchste Notierung“.

Insgesamt erreichten die Mühl Rosiner mehr als 40 persönliche Bestleistungen und hatten mit 37 Plaketten reichlich Übergepäck auf der Rückfahrt über die Ostsee.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen