Leichtathletik : LAC dominiert in der Hauptstadt

Eine Pokalauswahl präsentieren Smilla Bele Hudowenz (2. weibl. Jugend), Niclas Schulz (3. männl. Jugend), Christian Sieg (Sieger Männer), Greta Blaudzun (Sieger weibl. Jugend), Carl-Charlie Krüger (Sieger männl. Jugend).
Eine Pokalauswahl präsentieren Smilla Bele Hudowenz (2. weibl. Jugend), Niclas Schulz (3. männl. Jugend), Christian Sieg (Sieger Männer), Greta Blaudzun (Sieger weibl. Jugend), Carl-Charlie Krüger (Sieger männl. Jugend).

Insgesamt fünf Mühl-Rosiner Pokalsiege beim Hallensiebenkampf in Berlin

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20. März 2015, 11:31 Uhr

In der Berliner Rudolf-Harbig-Halle fand der 19. Internationale Hallensiebenkampf statt. Unter den ca. 150 Startern waren neben Gästen aus Holland und Polen auch zehn LAC-Sportler, die sich in ihren Wertungsklassen bestens präsentierten. Bei der abschließenden Siegerehrung wurden sie in 5 von 6 Entscheidungen auf das oberste Treppchen gerufen und mit goldenen Pokalen geehrt.

Das hervorragende Ergebnis zeichnete sich bereits nach dem 1. Wettkampftag ab, bei dem nacheinander der 60m-Sprint, Weitsprung, Kugelstoßen und Hochsprung zu absolvieren waren. Der Seriensieger der vergangenen drei Jahre bei den Männern, Christian Sieg, setzte sich hier mit über 600 Punkten von der Konkurrenz ab (u.a. mit einer neuen Kugelstoßbestleistung von 10,99m). Am Ende wurde er nicht nur klarer Sieger bei den Männern, sondern erzielte auch die höchste Punktzahl aller Teilnehmer (4.526/Vereinsrekord). Philipp Brüsehaber fehlten lediglich 32 Punkte am Podest (Platz 4) – das entspricht 4 Sekunden im abschließenden 1000m-Lauf, der den zweiten Tag (außerdem 60m-Hürden und Stabhochsprung) beendete. Philipp erreichte dabei neue Hochsprungbestleistungen: mit dem Stab 2,30m, ohne 1,56m.

Ebenfalls zum vierten Mal in Berlin dabei war Carl-Charlie Krüger. Bei seinem letzten Start in der männlichen Jugend erkämpfte er überlegen die Goldtrophäe mit 4253 Punkten. Dabei glänzte er in den Laufdisziplinen mit neuen Bestleistungen (Sprint 7,67sec/Hürden 8,80sec/1000m 3:16,7min). Der drei Jahre jüngere Niclas Schulz bejubelte am Ende Platz drei. Insgesamt gleich sechs persönliche Rekorde bedeuteten einen kleinen Pokal bei der männlichen Jugend.

Mit vier Startern war der LAC bei der weiblichen Jugend (Jahrgänge 1998 – 2001) vertreten. Greta Blaudzun wurde erstmals Erste. Ohne neue Bestleistungen in den Einzeldisziplinen steigerte sie trotzdem den weiblichen Vereinsrekord im Hallensiebenkampf auf nun 3694 Punkte. Die Jüngste im weiblichen Quartett war Smilla Bele Hudowenz (Jahrgang 2001). Mit neuen Bestleistungen im Sprint und mit der Kugel kam sie Greta am dichtesten und holte den Pokal für Platz 2. Auch die anderen beiden Neulinge (Zora Bibow und Julia Beck) lieferten einen guten Siebenkampf ab. Als Stabhochspringerinnen stellten die meisten Disziplinen für sie zwar Neuland dar – sie meisterten diese aber mit Bravour und schlossen den Wettkampf unter 19 Starterinnen als 6. und 7. ab.

Die beiden „Oldies“ Jan Kawelke und Steffen Stübe sind erfahrene Mehrkämpfer. Bei seinem dritten Rang erreichte Jan Kawelke eine neue persönliche Höchstpunktzahl (4186). Bestleistung stellte auch die Kugelstoßweite (9,97m) dar. Steffen Stübe übertraf das erste Mal die 3000-Punkte-Grenze. Als Gesamt-11. freute er sich u.a. über seine neue Bestleistung im 60m-Hürdenlauf (10,86 sec).

Neben den Einzelwertungen wurden auch die besten Teams mit Pokalen geehrt. Die erste Mühl Rosiner Mannschaft („Nordlichter 1“) mit Christian Sieg, Jan Kawelke, Smilla Bele Hudowenz und Philipp Brüsehaber siegte knapp vor der Mannschaft aus Amsterdam und holte erstmals den Pokal für den LAC. Unter insgesamt 22 Mannschaften platzierten sich die „Nordlichter 2“ (Steffen Stübe, Zora Bibow, Julia Beck, Niclas Schulz) auf Rang 10. Die „Königs-Paar-Wertung“ war ebenfalls klar in LAC-Hand: Carl-Charlie Krüger und Greta Blaudzun distanzierten die Konkurrenz um mehr als 1300 Punkte und holten den 5. Goldpokal für die Rand-Güstrower.

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