fussball : Klatschen für Güstrower Jungs

Fußball-Verbandsliga: Kein Tor geschossen, dafür elf kassiert / B-Jungs wieder im Abstiegskampf

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25. März 2014, 06:00 Uhr

Nur jeweils eine Halbzeit konnten die Güstrower Fußballjunioren ihren Verbandsligagegnern einigermaßen Widerstand leisten. Mit der ersten Schlappe im Jahr 2014 und dem zeitgleichen Punkten der Konkurrenz befinden sich die B-Jungs nun sogar wieder im Abstiegskampf. Die D-Jungs bleiben Tabellenletzter – allerdings, dies ist zu berücksichtigen, immerhin in der Meisterrunde.


B-Junioren: FC Mecklenburg Schwerin – GSC 6:0 (2:0)

Der Gastgeber begann mit blitzschnellen Kombinationen und riss sofort Löcher in den Defensivverbund der Barlachstädter. Bereits in der 9. Minute schlug es im GSC-Gehäuse ein, nachdem die Zuordnung nicht stimmte. Die Güstrower waren bemüht Ordnung in ihr Spiel zu bekommen, scheiterten jedoch oft an technischen Mängeln. Einziger Lichtblick war ein Angriff mit Florian Hill, der seinen Gegenspieler abschüttelte und zum Schuss kann, der jedoch das Tor knapp verfehlte. Katastrophal war die Entstehung des 2:0 in der 27. Minute, als mehrere Güstrower nur zusahen wie einer sich mühte und dann doch chancenlos war. Nur halbwegs hielt sich der GSC bis zur Pause weiter schadlos.

Gleich nach dem Seitenwechsel kam Schwerin zum 3:0 und zog den Güstrowern damit endgültig den Zahn. Kurz darauf gelang es auch Paul Fichelmann nicht, einen Sololauf erfolgreich abzuschließen. Immer wenn die Gäste wähnten, das Spiel offen gestalten zu können, schlug der Gastgeber erbarmungslos zu und schraubte das Ergebnis in die Höhe.



GSC B: Quasdorf, Zepick (55. Kauer), Marx, Hahn, Jornitz, Fichelmann, Fornalik (20. Müller), Bornemann, Babiarz, Dopp, Hill


D-Junioren: GSC – Greifswalder SV 0:5 (1:0)

Der GSC spielte in den ersten Minuten konzentriert und überzeugte mit recht gutem Stellungsspiel. Die Greifswalder, den Ball gefällig in ihren Reihen laufen lassend, fanden aber immer besser in die Begegnung. Die größte Chance hatte Jonas Ruschke, als er alleine auf dem Gästekeeper zulief, den Ball jedoch in die Torwartarme schob. Zunehmend verschob sich das Geschehen in die Güstrower Hälfte. Die Innenverteidigung löste ihre Aufgabe sehr gut und war beim Gegentreffer genauso machtlos wie der glänzend aufgelegte Nino Winter. Kurz vor der Pause nahm das Unglück seinen Lauf: Vincent Writschan musste verletzt ausgewechselt und die Hintermannschaft umgestellt werden.

Nach dem Wiederanpfiff spielte fast nur noch Greifswald und drängte den GSC immer mehr zurück. Die Güstrower Offensivspieler störten zu wenig, folgerichtig verlor die Defensive immer mehr die Kontrolle. Dazu gesellte sich die nächste verletzungsbedingte Auswechselung, jetzt von Yannick Wiechmann. Mit Moritz Bregulla und Philipp Möller mussten zwei Offensivkräfte in die Innenverteidigung rücken. Beide erledigten ihre neue Aufgabe erstaunlich gut. Bei den vier Gegentreffern in der 2. Halbzeit konnten auch sie nicht eingreifen. Auch wegen einem dritten verletzungsbedingten Wechsel, Florian Hagen, fand der GSC keine Mittel mehr, sich gegen die Niederlage zu wehren.

GSC D: Winter – Beggerow, Writschan, Wiechmann, Hagen, Möller, Bregulla, Ruschke, Buchholz, Griepentrog, Geltmeier





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