Fußball-Verbandsliga : Klassenunterschied beim Landesmeister

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Fußball-Verbandsliga, 30. Spieltag: Güstrower SC unterliegt beim Spitzenreiter MSV Pampow mit 0:3 (0:2)

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03. Juni 2019, 05:00 Uhr

Außer Spesen, nichts gewesen: Zum Abschluss der Fußball-Verbandsliga-Saison musste sich der Güstrower SC am 30. Spieltag beim neuen Landesmeister und bereits vorher feststehenden Oberliga-Aufsteiger, MSV Pampow, mit 0:3 geschlagen geben. ,,Wir hatten uns vorgenommen, mit einem Sieg nach Hause zu fahren, weil wir uns auch nichts nachsagen lassen wollten“, sagt GSC-Trainer Holger Scherz angesichts der bis dato noch offenen Frage, wer Verbandsliga-Sieger wird. Dafür war er auch bereit, sich mit den Rand-Schwerinern einen offenen Schlagabtausch zu liefern, doch daraus wurde nichts, denn die Pampower brachten ihre Angriffsvariante viel besser auf den Platz als die Güstrower. ,,Es war klar, dass der Gegner uns anläuft. Den Plan hatte ich aber auch. Ich musste mir dann aber ganz schnell eingestehen, wie wichtig Björn Plate in unserem Defensivverbund ist. Da sieht man, welche Qualität er hat“, erklärt Holger Scherz, der vor allem die Ordnung in der eigenen Abwehr vermisste. Der 49-Jährige musste nämlich auf seinen Kapitän verzichten, der sich mit Bandscheibenproblemen abmeldete. Zwar hatten die Barlachstädter durch Enrico Karg sogar die große Chance zum 1:0, ,,danach war von uns aber nichts mehr zu sehen. Wir konnten offensiv nichts entgegensetzen“, gesteht Scherz. Der Druck der Hausherren wurde am Ende zu groß, sodass Rafael da Silva Cruz mit einem Doppelpack schon vor der Pause für klare Verhältnisse sorgte (19., 41.). ,,Mit diesem Ergebnis waren wir noch gut bedient“, unterstreicht Holger Scherz die Pampower Überlegenheit. Lediglich Güstrows Torwart Florian Kirsch verhinderte einen noch höheren Rückstand.

Die hochmotivierten Gastgeber legten in der 48. Minute aber gleich noch das 3:0 nach und ließen erst dann ein wenig die Zügel schleifen, sodass der GSC etwas mehr vom Spiel hatte. Doch selbst ein Foulelfmeter änderte nichts mehr am Ergebnis, denn Paul Fichelmann, der die Güstrower in Richtung FC Hansa Rostock II verlässt, scheiterte in seinem vorerst letztem GSC-Spiel vom Strafstoßpunkt. Danach hätte es aus Sicht der Barlachstädter durchaus noch einen Elfmeter für sie geben müssen, doch der Pfiff blieb aus. ,,Daran sieht man aber auch, dass spielerisch bei uns nicht viel ging. Es war ein Klassenunterschied zu erkennen. Das Einzige, was mich ärgert, ist, dass wir es nicht geschafft haben, offensiv etwas auf den Platz zu bringen, demzufolge ist die Niederlage hochverdient. Meinen Glückwunsch an Pampow“, sagt Holger Scherz abschließend.

Im Endeffekt steht für den GSC Platz drei zu Buche, der für eine tolle Saison der Güstrower spricht, die nicht nur in Pampow mit personellen Problemen zu kämpfen hatten. Insofern ist diese Niederlage kein Beinbruch, aber trotzdem schmerzhaft.

Güstrower SC: Florian Kirsch - Marvin Bartelt, Michael Hintze, Paul Fichelmann, Sven Bildhauer, Patrick Runzer, Enrico Karg (66. Niklas Köster), Rico Keil, Tim Peters (55. Henrik Löhning), Sava-André Mihajlovic, Ole Schuller

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