Elektro-Rollhockey : Klassenerhalt nicht sicher

1. Elektro-Rollhockey-Bundesliga : Nordings Bulls müssen weiterhin zittern

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26. März 2016, 05:00 Uhr

In Dreieich bei Frankfurt am Main trafen sich die sechs Teams der 1. Elektro-Rollhockey-Bundesliga zum 3. Spieltag. Dabei hatten die Nording Bulls nur drei Spiele. Im Vorfeld wurde Jan Elbracht neu klassifiziert. Dabei ist heraus gekommen, dass er statt vier Punkte nun ein Fünf-Punkte-Spieler ist. Das hatte zur Folge, dass er nicht mehr in der Startformation stand. Für ihn rückte Christopher Beß (KPZ: 2) und Neu-Nationalspielerin Anna Schütz (jetzt mit Handschläger und auch mit KPZ:2) auf. Außerdem waren Stephan „Eckehard“ Kobelt und Stefan Halte krank. Von der Startformation blieben Silvio „Sille“ Grubert (KPZ: 5) und Torwart Daniel Brösel (KPZ:1) übrig. Für Stefan Halte kam Ersatzspieler Alf Möser (KPZ:1) zum Zuge.

Mit neuer Besetzung ging es gleich gegen den Tabellenletzten, die „Ruhr Rollers“ aus Essen in dieser Liga. In dem Spiel lief es ganz gut und „Sille“ schoss ein Tor nachdem anderen. Aber hinten in der Abwehr stimmte die Abstimmung nicht. Unnötige Gegentore waren die Folge. Die Nording Bulls hätte das Spiel gewinnen müssen, dann hätten die Mecklenburger einen riesigen Schritt zum Klassenerhalt geschafft. So blieb es nach 30 Minuten Spielzeit nur beim 7:7-Unentschieden.

Nach einem Spiel Pause ging es gegen den Aufsteiger die „Rolli Teufel“ aus Ludwigshafen. Ehe sich die Nording Bulls versahen, führte der Gegner 4:0. Aber nach einer Auszeit der Lalendorfer und dem Torwartwechsel von Nick Klingenberg wurde die Abwehr stabiler. Nach einem zwischenzeitlichen 6:2 begann die Aufholjagd. Was keiner mehr für möglich gehalten hätte, in der letzten Spielminute gab es wirklich noch den Punktgewinn für die Nording Bulls durch den Ausgleichstreffer von Silvio Grubert zum 6:6. Damit war ein weiterer Punkt sicher.

Im letzten Spiel stand der Tabellenführer und Gastgeber, die „Black Knights“ aus Dreieich gegenüber. In der ersten Halbzeit waren die Lalendorfer ebenbürtig und schossen durch „Sille Grubert“ eine Sekunde vor Halbzeitpfiff die 4:3-Führung. Aber in der der 2. Halbzeit schwanden die Kräfte und die Konzentration konnte nicht mehr hoch gehalten werden. Kurz vor Schluss kam Steffen Prochner (KPZ:1) für Alf Möser ins Spiel und auch die Dreieicher wechselten aus. Am Ergebnis änderte sich aber nichts mehr. Die Nording Bulls verloren mit 5:9.

Trotz veränderter Mannschaft haben die Nording Bulls ein Punkt mehr als der Tabellenletzte, die Ruhr Rollers aus Essen geholt. Damit sind sie nun zwei Punkte vor einem Abstiegsplatz entfernt. Ob das für den Ligaverbleib reicht, wird sich am 11.J uni in München entscheiden.



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